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Steueraffäre: Hoeneß wird offenbar in sieben Fällen angeklagt

FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß: Wegen Steuerhinterziehung vor Gericht Zur Großansicht
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FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß: Wegen Steuerhinterziehung vor Gericht

Von März an muss Uli Hoeneß wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung vor Gericht, offenbar geht es um gleich mehrere Fälle. Laut "Bild"-Zeitung kam die Staatsanwaltschaft zu dem Ergebnis, dass der Bayern-Präsident in sieben Fällen Einkommensteuer hinterzogen hat - andere sind bereits verjährt.

Berlin - Am 10. März ist der erste Verhandlungstag in der Steueraffäre Uli Hoeneß. Der Präsident des FC Bayern muss sich dann vor dem Landgericht München wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe verantworten. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat die Staatsanwaltschaft den Bayern-Präsidenten in sieben Fällen angeklagt.

Demnach seien die Ermittler zu der Auffassung gelangt, dass Hoeneß in genau sieben Fällen Einkommensteuer hinterzogen hat. Andere Fälle sind dem Bericht zufolge bereits verjährt. Bei einer möglichen Verurteilung würde aus den sieben Taten eine Gesamtstrafe gebildet, dabei hätten die Richter einen großen Ermessensspielraum.

Dem Bericht zufolge könnten die einzelnen Straftaten zur Bewährung ausgesetzt werden - in der Summe würde dann auch nur eine Bewährungsstrafe verhängt werden. Der Anwalt des Bayern-Präsidenten, Hanns Feigen, will allerdings nachweisen, dass Hoeneß sich bei seiner Selbstanzeige korrekt verhalten hat - und setzt auf einen Freispruch.

Der Anwalt gilt als Spezialist für schwere Fälle: Er vertrat 2008 den damaligen Post-Chef Klaus Zumwinkel in dessen Steueraffäre. Zumwinkel hatte eine Million Euro am Fiskus vorbeigeschleust, wie er später zugab. Feigen riet ihm zu einem umfassenden Geständnis. Am Ende kam Zumwinkel mit zwei Jahren Haft auf Bewährung glimpflich davon.

Der Fall Hoeneß liegt allerdings etwas anders. Der Bayern-Chef hat kein unversteuertes Geld in die Schweiz transferiert, allerdings soll er mit Geld, das ihm der damalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus geliehen hat, spekuliert und die Gewinne nicht versteuert haben. Anfang des Jahres erstattete Hoeneß Selbstanzeige (die Chronologie des Falls im Überblick).

Immer mehr Bundesbürgern mit Schwarzgeld in der Schweiz geht es offenbar ähnlich: Sie fürchten die Entdeckung. Der Fall Uli Hoeneß, so berichten Steueranwälte, habe eine neue Welle der Furcht ausgelöst. Zudem würden die beiden Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse deutsche Kunden mitlerweile massiv drängen, ihre Steuerehrlichkeit nachzuweisen. Die auf solche Fälle spezialisierten Kanzleien rechnen mit einer Flut von Selbstanzeigen zu Beginn des neuen Jahres.

Zudem dürfte auch eine andere Nachricht die Sorgen von Steuersündern vergrößern: Deutsche Ermittler haben nach Informationen des SPIEGEL erneut eine CD mit Daten mutmaßlicher Steuersünder erhalten. Dutzende Wohnungen von Kunden der Leumi-Bank wurden durchsucht. Darunter sind offenbar mehrere Prominente, zudem sind die Beträge auf den Schweizer Konten teils sehr hoch.

nck

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insgesamt 441 Beiträge
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1. Dicke Geldstrafe und gut ist.
numerusus 13.01.2014
Uli hat doch genug Geld. Was bringt es diesen Mann einzusperren. Er soll eine saftige Geldstrafe bekommen und gut ist. Immerhin ist er einer von den 5% die 95% der ganzen Steuern unseres Landes bezahlen. Solche Leute brauchen wir und was bringt es wenn er hinter Gittern ist.
2. Ich verstehe nicht
novasun 13.01.2014
wieso die Presse den Schmu mit dem geliehenen Geld 1:1 weitergibt. Ein Addidas Vorstand (Addidas ist Sportausrüster bei Bayern) leiht dem Höhnes einfach so Millionen - ne ist klar. Ebenso sollen ja auch Telekomaktien in seinem Portfolio eine Rolle gespielt haben... [weiterer Hauptsponsor des FC Bayern] Und dass nun Einzelklagen gegen Ihn gefahren werden schreit ja nur danach das man Ihn glimpflich davon kommen lassen will. Hier werden die deutschen Bürger nach Strich und Faden verarscht.
3. Was lange währt ...
rvb 13.01.2014
Zitat von sysopDPAVon März an muss Uli Hoeneß wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung vor Gericht und offenbar geht es um gleich mehrere Fälle. Laut "Bild"-Zeitung kam die Staatsanwaltschaft zu dem Ergebnis, dass der Bayern-Präsident in sieben Fällen Einkommensteuer hinterzogen hat - andere sind bereits verjährt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/steueraffaere-uli-hoeness-wird-offenbar-in-7-faellen-angeklagt-a-943150.html
Hat die bayrische Justiz also endlich einen Trick gefunden, wie sie Ulli Hoeneß vor einer Gefängnisstrafe bewahren kann. Gratuliere.
4.
DesTeufelsAnwalt 13.01.2014
Zitat von sysopDPAVon März an muss Uli Hoeneß wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung vor Gericht und offenbar geht es um gleich mehrere Fälle. Laut "Bild"-Zeitung kam die Staatsanwaltschaft zu dem Ergebnis, dass der Bayern-Präsident in sieben Fällen Einkommensteuer hinterzogen hat - andere sind bereits verjährt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/steueraffaere-uli-hoeness-wird-offenbar-in-7-faellen-angeklagt-a-943150.html
Ja, so mache ich's auch immer. Ich klaue vielen Menschen je zehn Euro, dann komm' ich prima mit einer Verwarnung davon...
5. Die Masche
Maro2 13.01.2014
hatte also System, und das über so viele Jahre das einige Fälle bereits verjährt sind.
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