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Lufthansa: Piloten streiken am Mittwoch in München

Warten vor der Anzeigentafel: Piloten der Lufthansa wollen am Mittwoch streiken Zur Großansicht
DPA

Warten vor der Anzeigentafel: Piloten der Lufthansa wollen am Mittwoch streiken

Flugreisende werden erneut auf eine harte Geduldsprobe gestellt: Die Piloten der Lufthansa streiken am Mittwoch zwischen 10 und 18 Uhr am Flughafen München.

Frankfurt am Main - Der Tarifkonflikt bei der Lufthansa geht in unverminderter Härte weiter. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat ihre Mitglieder für Mittwoch zu Arbeitsniederlegungen am zweitgrößten Lufthansa-Drehkreuz in München aufgerufen. Der Streik soll zwischen 10 und 18 Uhr stattfinden.

Hintergrund des Konflikts ist der Streit über die Übergangsrente für die 5400 Piloten bei Lufthansa, Germanwings und Lufthansa Cargo. Bislang gehen Lufthansa-Piloten im Schnitt mit knapp 59 Jahren in den vom Unternehmen bezahlten Vorruhestand. Lufthansa will das durchschnittliche Eintrittsalter schrittweise auf 61 Jahre erhöhen. Die aktuelle Regelung zur Übergangsrente will die Airline bis 2016 beibehalten, um ausreichend Zeit für Verhandlungen zu haben. Mit diesem Plan ist die Vereinigung Cockpit nicht einverstanden. Erste Verhandlungen scheiterten.

Lufthansa reagiert auf die Streikankündigung mit "völligem Unverständnis", wie eine Sprecherin sagte. Der Arbeitskampf treffe erneut unschuldige Fluggäste und sei gezielt auf das nahende Ferienende im Bundesland Bayern gerichtet. Lufthansa konzentriere sich nun darauf, die Passagiere bestmöglich zu informieren und zu betreuen.

Zuletzt hatten die Piloten in der vergangenen Woche am Frankfurter Flughafen in einem sechsstündigen Streik 218 Flüge ausfallen lassen. Lufthansa und ihre ebenfalls bestreikte Tochter Germanwings hatten auf die bislang drei Streikwellen seit April stets mit Sonderflugplänen reagiert.

ssu/dpa

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1.
breisig 09.09.2014
finde ich richtig, diese jungs bekommen ja kaum etwas..
2.
kdshp 09.09.2014
Kann ich gut verstehen das die bundesregierung immer weiter an der steuer,- und abgabenschraube dreht siehe maut für alle von der CDU/frau merkel. Wer ein reales plus will muss streiekn denn sonst rücken die arbeitgeber nix raus außer mehr dividende.
3.
SpitzensteuersatzZahler 09.09.2014
Wäre das schön, wenn man die alle rauswerfen und ersetzen könnte/dürfte... *träum*
4. doppelmoral
zshh 09.09.2014
...erst setzen sie durch, dass sie bis 60 fliegen dürfen, dann wollen sie mit 55 die übergangsversorgung antreten. diese elitäre gruppe soll sich mal entscheiden was sie will. in zeiten von rente ab 65 ist deren forderung einfach nicht mehr zeitgemäß und schädigt nur die passagiere und dem eh schon gebeutelten unternehmen.
5. Weltmarktpreis
kenterziege 09.09.2014
Ich habe den Piloten das hohe Gehalt immer gegönnt, weil sich eine gute Ausbildung auch auszahlen muss. Lufthansa und Lufthansa Technik gaben mir immer ein gutes Gefühl! Das junge, unerfahrene Piloten ein max. Risiko darstellen, hat man bei der Air France gesehen, die einfach ein Flugzeug über dem Atlantik nicht durch das Gewitter bekommen haben. Insofern mein Votum für angemessen hohe Gehälter. Aber gerade Piloten müssen um die Gefahrndes Überziehens wissen. Im Augenblick überziehen sie. Die ganze Luftlinie hat in den letzten Jahren schon an Symphatie verloren. Aber jetzt Gehabes so allmählich den Bach runter. Auf den lukrativen Fernlinien wird die LH Kunden ohne Ende verlieren. Wer einmal mit einer Linie, wie Emirates unterwegs war, den gewinnt LH nie zurück! Zuverlässigkeit war eine deutsche Domaine. Jetzt italisieren sie die LH. Das wird ein bitterer Sieg, wenn er denn erfolgen sollte!
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