Streit um Fälschungen: Ebay siegt gegen Edel-Juwelier Tiffany
Ist Ebay für den Verkauf gefälschten Schmucks über seine Internet-Plattform verantwortlich? Nein, meint das Oberste US-Gericht - und weist damit einen Antrag des Traditions-Juweliers zurück.
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Washington - Der Streit mit dem Schmuckhersteller Tiffany's über den Verkauf gefälschter Produkte zog sich seit sechs Jahren hin, jetzt geht der Online-Händler Ebay
wohl endgültig als Sieger hervor. Das Oberste US-Gericht wies am Montag den Antrag des Edel-Juweliers zurück, sich mit dem Fall zu beschäftigen.
Ein Bundesberufungsgericht hatte zuvor geurteilt, dass Ebay nicht für den Verkauf von Fälschungen über seine Internet-Plattform verantwortlich sei. Der Fall gilt als richtungweisend für die Rechtssicherheit des Geschäfts auch von anderen Online-Konzernen wie Google
.
In der Vergangenheit hatte Ebay allerdings nicht immer so viel Glück vor Gerichten. So musste das Unternehmen im vergangenen Jahr beispielsweise dem weltgrößten Luxusgüterkonzern LVMH
80.000 Euro Entschädigung zahlen. Ein Pariser Gericht war zu dem Schluss gekommen, dass sich Ebay durch Imitationen der Fälschung schuldig gemacht habe.
yes/Reuters
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