50Hertz Chinesen verpassen Einstieg ins deutsche Stromnetz

Der geplante chinesische Einstieg ins deutsche Stromnetz ist geplatzt. Anstelle des Staatskonzerns SGCC übernimmt die belgische Firma Elia weitere Anteile am Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz.

Umspannwerk von 50Hertz
DPA

Umspannwerk von 50Hertz


Das belgische Unternehmen Elia hat seinen Anteil an dem Stromnetzbetreiber 50Hertz von 60 auf 80 Prozent erhöht und damit einen Einstieg der Chinesen in die norddeutsche Firma verhindert.

Als im Februar der chinesische Staatskonzern SGCC ankündigte, die Anteile zu übernehmen, löste das Unruhe in der Bundesregierung aus. Übertragungsnetze gelten als hochsensible Infrastruktur.

Das 20-Prozent-Paket an 50Hertz war freigeworden, weil der australische Fonds IFM Investors seinen Anteil an der Firma halbiert hatte.

Elia zahlt nach eigenen Angaben 976,5 Millionen Euro für das Paket. Die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden wird bis Ende Juni erwartet.

ssu/dpa-AFX

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bausa 23.03.2018
1. Gott sei dank
das fehlte noch, wenn die Chinesen Energieanteile jeglicher Art in Deutschland oder Europa übernehmen. So langsam machen die Angst, die kleinen Schlitzaugen. Ich hoffe das ich das nicht mehr erlebe, das die Chinesen die ganze Erde bevölkern.
geotie 23.03.2018
2.
Zitat von bausadas fehlte noch, wenn die Chinesen Energieanteile jeglicher Art in Deutschland oder Europa übernehmen. So langsam machen die Angst, die kleinen Schlitzaugen. Ich hoffe das ich das nicht mehr erlebe, das die Chinesen die ganze Erde bevölkern.
Die Menschen sind meistens sehr nett, aber was da staatlich abläuft will ich hier nicht erleben. Hier können die komplette Firmen kaufen, andere Firmen in China müssen einen chinesischen Geschäftsmann mit 50 % plus eine Aktie besitzen. Die Firma, bei der ich mal gearbeitet habe, war ja auch so schlau und ist daran zu Grunde gegangen.
Circular 23.03.2018
3. Auch wenn es immer wieder wiederholt wird
Zitat von geotieDie Menschen sind meistens sehr nett, aber was da staatlich abläuft will ich hier nicht erleben. Hier können die komplette Firmen kaufen, andere Firmen in China müssen einen chinesischen Geschäftsmann mit 50 % plus eine Aktie besitzen. Die Firma, bei der ich mal gearbeitet habe, war ja auch so schlau und ist daran zu Grunde gegangen.
Die Begrenzung der ausländischen Beteiligung ist in China schon lange Geschichte. Ende 2015 hatten die Deutschen 70 Mrd. Euro in China investiert und die Chinesen 2 Mrd in Deutschland. Dass aus dem Einstieg bei 50Hertz nichts wird, könnte allerdings dazu führen, dass die Chinesen Personal von 50Hertz abwerben.
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