Tarifkampf der IG Metall Schräges Lohnsystem

Die IG Metall sollte jetzt ein fettes Lohnplus herausholen. Doch sie verhandelt über Arbeitszeiten - und lässt sich damit wohl eine historische Chance entgehen. Schuld daran ist unser leistungsfeindliches Abgabensystem.

Demonstration der IG-Metall in Hamburg (Archivbild)
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Demonstration der IG-Metall in Hamburg (Archivbild)

Eine Kolumne von


Eigentlich ist es seltsam. Nach vielen Jahren der Lohnzurückhaltung könnten die Gewerkschaften jetzt mal einen richtig satten Zuschlag für die Beschäftigten fordern. Aber so recht scheinen sie die Chance nicht nutzen zu wollen.

Die Ausgangslage könnte kaum besser sein: Die Wirtschaft boomt. Viele Stellen bleiben unbesetzt. Unternehmen müssen Aufträge ablehnen. Die Gewinne sind hoch, die außenwirtschaftlichen Überschüsse gigantisch.

Wann, wenn nicht jetzt, wäre ein sattes Lohnplus drin?

Deutschlands mächtige IG Metall hingegen fährt bei den derzeit laufenden Tarifverhandlungen eine andere Strategie: Sie verwässert ihre Lohnforderungen, indem sie zusätzlich Arbeitszeitverkürzungen verlangt. Beschäftigte sollen ihre Stundenzahl individuell eine Zeitlang reduzieren können. Wer wenig verdient, soll vom Arbeitgeber noch einen Lohnzuschuss bekommen.

Ein Vorgehen, das gegen den Konjunkturzyklus läuft.

Vermutlich könnten die Gewerkschaften insgesamt mehr erreichen, würden sie jetzt, in Zeiten der Hochkonjunktur, reine Lohnrunden fahren. Die Arbeitgeber haben angesichts prallgefüllter Auftragsbücher ein großes Interesse daran, keine Produktionsausfälle zu riskieren. Das spricht für eine große Durchschlagskraft der Gewerkschaften.

Im nächsten Abschwung (der unweigerlich irgendwann kommen wird) böte sich dann die Gelegenheit, in ein neues System der individuellen Arbeitszeitverkürzungen einzusteigen: Wenn ohnehin Kapazitäten brachliegen, wird den Unternehmen eine freiwillige Verkürzung der Arbeitszeit umso willkommener sein.

Mehr Geld jetzt, mehr zeitliche Flexibilität später: In beiden Situationen könnte die Gewerkschaft Schwachstellen der Arbeitgeberseite ausnutzen - und entsprechend viel für ihre Mitglieder erreichen.

Warum lassen sich die Metaller diese Chance entgehen? Natürlich ist der Wunsch, Beruf und Familie besser vereinbaren zu können, verständlich. Rollenmuster haben sich verändert. In der Generation der jüngeren Werktätigen wünschen sich auch Väter zusätzlich zeitliche Freiräume für ihre Kinder. Die mittleren Jahrgänge wiederum sehen sich einer wachsenden Gruppe von älteren Familienmitgliedern gegenüber, deren Betreuung ebenfalls Zeit braucht.

Wer heute unter knapper Zeit leidet, dem ist mit Arbeitszeitverkürzungen irgendwann - nämlich wenn die nächste Rezession zuschlägt - nicht geholfen.

Dazu kommt ein zweiter Aspekt, der mindestens ebenso wichtig ist: Das deutsche Steuer- und Abgabensystem ist leistungsfeindlich - und zwar gerade für Leute mit mittleren Einkommen. Es ist deshalb finanziell ziemlich attraktiv, Geld gegen Freizeit einzutauschen.

Mehr als die Hälfte greift sich der Staat

Berechnungen der OECD, des Klubs der westlichen Marktdemokratien, zeigen es seit Jahren: In kaum einem anderen Land ist die Belastung von Lohnsteigerungen so groß wie in Deutschland.

Wer ein durchschnittliches Einkommen verdient, muss sich darauf einstellen, dass von jedem zusätzlich verdienten Euro der Staat mehr als die Hälfte an Steuern und Sozialabgaben (inklusive Arbeitgeberbeiträge) einbehält. Bei Alleinstehenden beträgt dieser "Grenzsteuerkeil" in Deutschland 60 Prozent, bei Doppelverdiener-Ehepaaren immerhin noch 55 Prozent.

Von den hart erstrittenen Lohnzuschlägen bleibt also netto wenig übrig. Warum soll sich jemand zusätzlich anstrengen? Warum auf Arbeitszeitverkürzungen verzichten, wenn sich an seinem Nettoeinkommen doch nicht viel verändert?

Der Grund für die hohe Belastung liegt übrigens weniger im deutschen Steuer- als im Sozialversicherungssystem. Für Rente, Gesundheit, Arbeitslosigkeit und Pflege wird bereits bei relativ geringen Einkommen die volle Beitragshöhe fällig.

Wer hingegen überdurchschnittlich verdient, zahlt zwar immer höhere Einkommensteuersätze, aber sonst nichts. Denn jenseits der Beitragsbemessungsgrenzen fallen keine zusätzlichen Zahlungen an die Sozialversicherungen mehr an. Deshalb liegt nach OECD-Kalkulationen die Grenzbelastung für Leute, die 167 Prozent des Durchschnittseinkommens verdienen, bei lediglich 44 Prozent.

Diese Schieflage zu beseitigen, ist weniger eine Frage der Gerechtigkeit, als eine der Effizienz.

Das gilt für den einzelnen Beschäftigten: Wenn der Aufstieg in höhere Einkommensgruppen sich finanziell kaum lohnt, ist das eine fundamentale Leistungsbremse.

Das gilt aber auch für die kollektiven Strategien der Gewerkschaften: Wenn, mehr Zeit zur freien Verfügung zu haben, netto kaum etwas kostet, dann verhandelt man eher über Arbeitszeitverkürzungen als über Lohnerhöhungen - selbst in Zeiten, da in manchen Branchen akuter Arbeitskräftemangel herrscht wie momentan.

Für die Zukunft sind wir darauf angewiesen, dass es sich lohnt, zu arbeiten. Das Beschäftigungspotenzial wird in den nächsten Jahrzehnten schrumpfen - eine Folge der fortschreitenden Alterung der Gesellschaft und des zu erwartenden Rückgangs der Zuwandererzahlen. Entsprechend müssen sich die hier Lebenden möglichst frei produktiv entfalten können. Eine Reform des Steuer- und Abgabensystems ist deshalb überfällig.

Animation zur IG-Metall-Forderung: Die 28 Stunden-Woche - wofür? (Video)

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Auch die neue GroKo schreckt vor einer Großreform zurück

Dass es anders geht, zeigt beispielsweise Dänemark. Obwohl die Abgabenlast dort insgesamt höher ist als in Deutschland, ist das System so ausgestaltet, dass es die Anreize zu arbeiten und Geld zu verdienen wenig stark schmälert. Unabhängig von der Einkommenshöhe liegt die Grenzbelastung dort bei 42 Prozent von Verheirateten mit Kindern - deutlich niedriger als hierzulande.

Doch in Deutschland wird das schräge Anreizsystem hartnäckig ignoriert. Auch die nächste schwarz-rote Koalition, sofern sie denn zustande kommt (achten Sie auf den SPD-Parteitag kommenden Sonntag), will an den hohen Grenzbelastungen für mittlere Einkommen kaum etwas ändern. Denn dazu wäre ein schrittweiser Umbau des Sozialversicherungssystems nötig: weg vom Versicherungsprinzip, hin zu steuerfinanzierten Leistungen für alle.

Eine Großoperation, die auf allerlei Widerstände stoßen würde - und die man deshalb lieber vertagt.

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insgesamt 125 Beiträge
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Seite 1
curiosus_ 14.01.2018
1. Herr Müller, da...
---Zitat von Henrik Müller--- Mehr Geld jetzt, mehr zeitliche Flexibilität später: In beiden Situationen könnten die Gewerkschaften Schwachstellen der Arbeitgeberseite ausnutzen - und entsprechend viel für ihre Mitglieder erreichen. ---Zitatende--- ...bin ich völlig bei Ihnen. Zumal die geforderte Ausgleichszahlung von 200 Euro pro Monat (wohlgemerkt, vor Steuern und Sozialabgaben!) bei einer Reduzierung von 35 auf 28 Stunden (https://www.welt.de/wirtschaft/article172192416/IG-Metall-Neue-Streik-Methode-soll-28-Stunden-Woche-erzwingen.html) (also bei durchschnittlich 20 Arbeitstagen im Monat = 28 h im Monat) einem Bruttolohnausgleich von sage und schreibe 7,14 Euro pro Stunde entspricht. Also netto weniger als die Hälfte. Bei den Tarifen in der Metallindustrie ist das für die Arbeitnehmer vernachlässigbar. Und für die Arbeitgeber schon zweimal, da es ja nur einen kleinen Teil der Belegschaft trifft. Aus meiner Sicht ist das ein absoluter Nebenkriegsschauplatz (finanziell gesehen), eine willkommene Steilvorlage der IGM für Gesamtmetall: Die können mit dem Thema jetzt einen Popanz aufblasen. Und den lassen Sie sich dann teuer abkaufen. In Form von niedrigen effektiven Lohnsteigerungen. Also entweder über wenig Prozente mit einem Jahr Laufzeit. Oder über mehr Prozente mit höherer Laufzeit. Wobei die Gewerkschaft sicher für Zweiteres ist, das lässt sich ihren Mitglieder gegenüber besser verkaufen. Auch wenn z.B. 4% über zwei Jahre effektiv weniger als 2% pro Jahr sind. Entweder ist die Gewerkschaft so blöd. Oder, was ich befürchte, noch schlimmer: Das Ganze ist nur eine "show for the customer", also die Mitglieder. Dummenfang.
ElOmda 14.01.2018
2. Historische Chance schon immer vertan
Die Gewerkschaften haben es in den letzten 70 Jahren versäumt eine wirklich vernünftige und gerechte Lohnerhöhungspolitik zu betreiben. Statt für alle die selbe Erhöhung zu fordern, hat man immer wieder die prozentuale Erhöhung gefordert. Beispiel ohne Währung 1947 verdient einer 1000 Lohneinheiten, ein zweiter 2000 ! Lohnabstand 1000 Gesetzt alle 2 Jahre 3 % ergibt sich nach 35 Lohnerhöhungen folgendes Bild: Aus 1000 wurden 2800. Aus 2000 wurden 5600. Zugewinn 1800 bzw. 3600 Lohnabstand 2800 statt 1000. Der Kaufpreis ist jedoch für alle gleich gestiegen. Was letztlich sowohl die Besserverdienenden direkt stärkt - aber auch ihre Rentenhöhe erheblich beeinflusst !
Suppenelse 14.01.2018
3. Und, wer hat’s gesagt?
Als FDP-Wähler kann ich dem Artikel nur zustimmen, denn er diagnostiziert die Situation - leider - völlig zutreffend. (Bis auf den Fall Dänemark - dort ist die Abgabenlast insgesamt NICHT höher als in Deutschland, sondern nur Belgien liegt in Europa vor Deutschland, wenn es um die gesamte Steuern- und Abgabenlast geht.) Das im Artikel beschriebene Problem scheint die meisten Deutschen allerdings nur wenig zu stören. Die FDP liegt in Umfragen bei 10 %, und wir steuern auf eine erneute GroKo zu - die auch 2017, in Zeiten einmalig sprudelnder Steuereinnahmen, nicht willens ist, den Soli abzuschaffen oder grundlegende steuerliche Entlastungen anzugehen. Lieber werden weitere staatliche Wohltaten verteilt. Also, beschwert euch nicht...
Teile1977 14.01.2018
4. Mitglieder
Zitat von curiosus_...bin ich völlig bei Ihnen. Zumal die geforderte Ausgleichszahlung von 200 Euro pro Monat (wohlgemerkt, vor Steuern und Sozialabgaben!) bei einer Reduzierung von 35 auf 28 Stunden (https://www.welt.de/wirtschaft/article172192416/IG-Metall-Neue-Streik-Methode-soll-28-Stunden-Woche-erzwingen.html) (also bei durchschnittlich 20 Arbeitstagen im Monat = 28 h im Monat) einem Bruttolohnausgleich von sage und schreibe 7,14 Euro pro Stunde entspricht. Also netto weniger als die Hälfte. Bei den Tarifen in der Metallindustrie ist das für die Arbeitnehmer vernachlässigbar. Und für die Arbeitgeber schon zweimal, da es ja nur einen kleinen Teil der Belegschaft trifft. Aus meiner Sicht ist das ein absoluter Nebenkriegsschauplatz (finanziell gesehen), eine willkommene Steilvorlage der IGM für Gesamtmetall: Die können mit dem Thema jetzt einen Popanz aufblasen. Und den lassen Sie sich dann teuer abkaufen. In Form von niedrigen effektiven Lohnsteigerungen. Also entweder über wenig Prozente mit einem Jahr Laufzeit. Oder über mehr Prozente mit höherer Laufzeit. Wobei die Gewerkschaft sicher für Zweiteres ist, das lässt sich ihren Mitglieder gegenüber besser verkaufen. Auch wenn z.B. 4% über zwei Jahre effektiv weniger als 2% pro Jahr sind. Entweder ist die Gewerkschaft so blöd. Oder, was ich befürchte, noch schlimmer: Das Ganze ist nur eine "show for the customer", also die Mitglieder. Dummenfang.
Eine Gewerkschaft ist nur Mächtig wenn sie viele Mitglieder hat. In Zeiten jedoch wo die meisten jüngeren eine Mitgliedschaft für unnütze Kosten halten die man sich sparen kann (sollen doch die anderen für mich streiken und bezahlen) haben die Gewerkschaften immer weniger Macht. Welches Drohpotential hat die IGM wenn nur 30% der Mitarbeiter Mitglieder sind? Da läuft jeder Streik ins leere. Solange für die meisten das Geld automatisch vom Arbeitgeber kommt ( inkl Steigerungen aus dem Nichts) wird sich daran auch nichts ändern.
diorder 14.01.2018
5. Schräger Beitrag
Alle seriösen Untersuchungen über die Sozialsysteme vergleichbarer Industriegesellschaften zeigen: Die Steuer- und Abgabenlast liegt bei allen etwa gleich. Wenn man öffentliche und private Vorsorge zusammennimmt . Das Lohnsystem ist davon zu unterscheiden, da haben sie recht, das ist wirklich "schräg"; weil je nach der Zahl der Gewerkschaftszugehörigkeit, der Region, dem Geschlecht , dem Alter , der Betriebshierarchie usw. sehr unterschiedliche Löhne und Gehälter gezahlt werden. Ein System, das angeblich leistungsgerecht ist. Vor allem : Das alte ungeschriebene Übereinkommen im korporativen Deutschland ist aufgekündigt: Dem in etwa gleichbleibenden Anteil der Arbeitnehmerschaft am Erwirtschafteten. Die Lohnquote variiert ungeheuerlich und sinkt insgesamt. Statistisches Bundesamt. Aber solche Fakten haben wohl in diesem Forum keine Chance aufgenommen zu werden.
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