Tesla Elon Musk verlängert für zehn Jahre

Es gab Gerüchte, dass er Tesla verlässt - nun hat Elon Musk verkündet, zehn weitere Jahre als Chef zu bleiben. Statt eines Gehalts bekommt er nur noch Firmenaktien.

Elon Musk
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Tesla-Chef Elon Musk soll für weitere zehn Jahre an Bord des Elektroauto-Herstellers bleiben, künftig aber nur noch mit Aktien bezahlt werden. Gehalt und Boni soll der 46-Jährige nicht mehr bekommen, teilte Tesla mit. An der Börse dämpfte das Spekulationen, dass Musk sich auf dem Absprung befinden könnte. Die Aktien zogen am Dienstag im vorbörslichen US-Handel um gut ein Prozent an.

Musk soll Aktien nur bekommen, wenn Tesla bestimmte Ergebnisse erzielt. Eine Aufgabe für ihn lautet dabei, den Börsenwert des Konzerns aus dem Silicon Valley auf 650 Milliarden Dollar zu steigern, das wäre gut das Zehnfache der aktuellen Marktkapitalisierung. Zum Vergleich: Volkswagen ist derzeit an der Börse umgerechnet 115 Milliarden Dollar wert.

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Mit dem neuen Vertrag sei nun sichergestellt, dass Musk langfristig an Bord bleibe, erklärte Tesla. Außerdem gebe das dem Unternehmen genügend Flexibilität, einen Nachfolger aufzubauen. Musk ist bei dem Hersteller von Elektroautos und Stromspeichern früh eingestiegen und mit einer Beteiligung von 20 Prozent größter Aktionär. Die Tesla-Aktie hatte im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte an Wert gewonnen.

ssu/Reuters



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DerRömer 23.01.2018
1. Es gibt Gott wirklich
Ja klar, ein Autohersteller, eine Klitsche die im Jahr fast soviel Autos herstellt wie VAG an einem Tag hat ein Wert von 650 Millarden. Aber ist ja klar Elon Musk will ja den Roadster entweder zum Mond oder zum Mars schicken, vielleicht kriegt er ja wirklich einen Prototypen in der Zeit gebaut in der schon der Wagen als Grossserierie gebaut werden sollte. Ach ja auch gut ist ein LKW der mehr wiegt als die Ladung die er bewegen kann. Musk will ja jetzt einen Nachfolger ausbilden, der wird wohl dann die Realität zu spüren bekommen die die jetzigen Teslajünger so gekonnt verdrängen. Und die Investoren...es ist ja schön das man noch an Wunder glaubt, aber als Geldgeber sollte man wirklich auch auf sein Geld achten.
oli69 23.01.2018
2. Magie
Musk glaubt wohl weiter an die Magie seiner Prophezeihungen. Nur leider hat er selbst von seinen Prognosen fast keine erreicht. Dafür ist sein Erfolgsrezept: jedes Mal wenn eine Prognose nicht erreicht wird, gleich schon die nächste, noch schönere Prognose im Markt platzieren. Bisher hat er so mit warmer Luft seine Aktien in die Höhe getrieben. Die Firma hat ja bisher keinen Dollar Gewinn gemacht und ist auch nicht sicher ob das je stattfinden wird.
Mr Bounz 23.01.2018
3.
Zitat von DerRömerJa klar, ein Autohersteller, eine Klitsche die im Jahr fast soviel Autos herstellt wie VAG an einem Tag hat ein Wert von 650 Millarden. Aber ist ja klar Elon Musk will ja den Roadster entweder zum Mond oder zum Mars schicken, vielleicht kriegt er ja wirklich einen Prototypen in der Zeit gebaut in der schon der Wagen als Grossserierie gebaut werden sollte. Ach ja auch gut ist ein LKW der mehr wiegt als die Ladung die er bewegen kann. Musk will ja jetzt einen Nachfolger ausbilden, der wird wohl dann die Realität zu spüren bekommen die die jetzigen Teslajünger so gekonnt verdrängen. Und die Investoren...es ist ja schön das man noch an Wunder glaubt, aber als Geldgeber sollte man wirklich auch auf sein Geld achten.
Tesla baut an einem Tag mehr zukunftssichere, langstreckentaugliche, schicke und gefragte Elektroautos als die gesamte deutsche Automibilindustrie zusammen in einem Jahr!
p2063 23.01.2018
4.
Zitat von DerRömerJa klar, ein Autohersteller, eine Klitsche die im Jahr fast soviel Autos herstellt wie VAG an einem Tag hat ein Wert von 650 Millarden. Aber ist ja klar Elon Musk will ja den Roadster entweder zum Mond oder zum Mars schicken, vielleicht kriegt er ja wirklich einen Prototypen in der Zeit gebaut in der schon der Wagen als Grossserierie gebaut werden sollte. Ach ja auch gut ist ein LKW der mehr wiegt als die Ladung die er bewegen kann. Musk will ja jetzt einen Nachfolger ausbilden, der wird wohl dann die Realität zu spüren bekommen die die jetzigen Teslajünger so gekonnt verdrängen. Und die Investoren...es ist ja schön das man noch an Wunder glaubt, aber als Geldgeber sollte man wirklich auch auf sein Geld achten.
650 milliarden ist nicht der aktuelle Wert, sondern das Ziel. Ist das im Artikel wirklich so schwer zu verstehen? Und in 10 Jahren kann viel passieren, z.B. dass VW gar nicht die geplanten E-Autos liefern kann weil sie im gegensatz zu Tesla niemanden haben der ihnen in ausreichender Menge Akkus bzw Lithium liefert. Die klassischen Automobilhersteller haben einen einzigen Vorteil: Eine funktionierende Fließbandproduktion. Im E-Mobility ist aber Tesla technisch führend, wenn sie die Produktion des Model 3 in der ersten Jahreshälfte hoch geschraubt bekommen müssen sich die anderen ganz schön umschauen.
p2063 23.01.2018
5.
Zitat von oli69Musk glaubt wohl weiter an die Magie seiner Prophezeihungen. Nur leider hat er selbst von seinen Prognosen fast keine erreicht. Dafür ist sein Erfolgsrezept: jedes Mal wenn eine Prognose nicht erreicht wird, gleich schon die nächste, noch schönere Prognose im Markt platzieren. Bisher hat er so mit warmer Luft seine Aktien in die Höhe getrieben. Die Firma hat ja bisher keinen Dollar Gewinn gemacht und ist auch nicht sicher ob das je stattfinden wird.
natürlich hat er sie erreicht, nur nicht Termingerecht. Das ist der Unterschied zu den anderen KFZ Herstellern, da erfährt man in der regel garnicht wenn irgendwelche Termine nicht gehalten werden weil man ein neues Modell entweder erst ankündigt wenn es schon fertig ist oder die Termine so weit in die Zukunft setzt, dass ein einarmiger blinder in der Zeit ein Auto bauen könne.
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