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Quartalszahlen: Tesla macht 320 Millionen Verlust - und wird gefeiert

Mitarbeiterin neben Tesla-Logo (Archiv): rote Zahlen trotz höherem Absatz Zur Großansicht
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Mitarbeiterin neben Tesla-Logo (Archiv): rote Zahlen trotz höherem Absatz

Der Elektroautobauer Tesla sorgt trotz roter Zahlen für Jubel an der Börse: Zwar verdreifachte sich der Verlust im vierten Quartal - im nachbörslichen Handel legte die Aktie jedoch wieder zu.

Der US-Elektroautopionier Tesla kommt trotz höherer Absatzzahlen nicht aus den roten Zahlen heraus. Im Weihnachtsquartal verdreifachte sich der Verlust durch höhere Kosten nahezu auf 320,4 Millionen US-Dollar, wie das von Elon Musk geführte Unternehmen nach Börsenschluss mitteilte. Im Vorjahreszeitraum war lediglich ein Fehlbetrag von 107,6 Millionen Dollar angefallen.

Der Umsatz stieg hingegen um fast 27 Prozent auf 1,21 Milliarden Dollar. Tesla verkaufte in den letzten drei Monaten des Jahres deutlich mehr Elektroautos, nämlich 17.478 Fahrzeuge, darunter auch 206 Wagen der Luxusserie Model X.

Tesla kündigte an, im laufenden Jahr 80.000 bis 90.000 Stück des neuen Modells S oder des Modells X ausliefern zu wollen. Allein im ersten Quartal sollen die Auslieferungen um 60 Prozent auf etwa 16.000 Fahrzeuge anziehen. Bei Anlegern kam dies gut an: Im nachbörslichen Handel legte die Aktie des Unternehmens, das auch Batteriespeicher herstellt, elf Prozent zu.

kry/dpa/Reuters

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insgesamt 99 Beiträge
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1.
Hermes75 10.02.2016
18.300 USD Verlust pro verkauftem Auto...
2. Total verrückt!
puqio 11.02.2016
Solche Verluste ruinieren jedes andere Unternehmen. Wer bezahlt das? Wer deckt diese enormen Verluste? Sind Elekto-Fahrzeuge damit nicht endgültig vom Tisch? Alle Experten sagen doch, dass die Elektrifizierung der falsche Weg ist.
3. verdreifachte Verlust sorgte für Jubel an der Börse
Thomas Schröter 11.02.2016
Bisher hat Tesla noch keine der zentralen technischen Probleme überzeugend gelöst geschweige das eine klare Perspektive zu erkennen wäre. Ob am Ende sich nicht andere Antriebe durchsetzen werden ist alles andere als ausgemacht. Der "Jubel" erinnert dann doch zu sehr an den Hype um den neuen Markt Ende der 90iger Jahre. Auch wenn Elon Musk mit allen seinen Projekten wie ein Popstar gefeiert wird droht er sich zu verzetteln und am Ende doch zu scheitern.
4. alles pervers
uli-schmitt 11.02.2016
Die einen werden für eine Millionenverlust bejubelt Apple wird in Frage gestellt, weil sie in 3!!!! Monaten nur??? 13 Milliarden verdient- nicht umgesetzt- haben. Wo führt diese Denke nur hin?
5. Der verdreifachte Verlust
harleyfahn 11.02.2016
lässt darauf hoffen, dass dieser Saftladen mit seinen albernen Elektro-Gehhilfen bald am Ende ist. Lautloses Gleiten in hässlichen Karossen - einfach widerlich.
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