Dating-App Tinder-Mitgründer reichen Milliardenklage gegen Mutterkonzern ein

Tinder gehört weltweit zu den beliebtesten Dating-Apps. Im Unternehmen ist nun ein Streit entbrannt: Mitarbeiter fühlen sich betrogen - und wollen mehrere Milliarden Dollar vom Mutterkonzern vor Gericht erstreiten.

Tinder-Symbol auf einem Smartphone
imago/ photothek

Tinder-Symbol auf einem Smartphone


Eine Gruppe von Tinder-Mitarbeitern fühlt sich von der Muttergesellschaft der populären Dating-App betrogen und will vor Gericht Schadenersatz in Höhe von mindestens zwei Milliarden US-Dollar erstreiten. Die zehn Kläger - zu denen Mitgründer und andere Angestellte der Startphase zählen - beschuldigen den Internetkonzern IAC/InterActiveCorp, sie um Aktienoptionen geprellt zu haben. Das geht aus der eingereichten Klageschrift hervor.

Angeblich sollen Finanzdaten manipuliert worden sein, um den Unternehmenswert von Tinder zu schmälern. Da sie vertraglich eine Beteiligung an der Wertsteigerung vereinbart hätten, sei ihnen dadurch viel Geld entgangen, behaupten die Kläger.

Vom IAC-Konzern, dem Tinder durch eine 80-prozentige Beteiligung an der Match Group gehört, gab es zunächst keine Stellungnahme. An der Börse gerieten die Aktien von IAC und Match spürbar unter Druck.

bam/dpa



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