Toyota schlägt VW Das sind die weltgrößten Autohersteller

Volkswagen hat im vergangenen Jahr die Marke von zehn Millionen verkauften Autos geknackt, der japanische Konkurrent Toyota blieb aber die Nummer eins. Die Chancen, dass VW in diesem Jahr zum weltgrößten Hersteller aufsteigt, sind aber größer denn je.

Toyota F1 auf Automesse in Detroit: Die Japaner bleiben an der Spitze - noch
AFP

Toyota F1 auf Automesse in Detroit: Die Japaner bleiben an der Spitze - noch


Tokio/Wolfsburg - Toyota hat seinen Platz auf dem Thron der Autowelt erneut knapp vor Volkswagen verteidigt. Die Japaner verkauften im vergangenen Jahr weltweit 10,23 Millionen Fahrzeuge, VW lag bei 10,14 Millionen Autos. Damit knackten beide Autokonzerne erstmals die Zehn-Millionen-Marke, die Rangliste änderte sich allerdings nicht.

Volkswagen aber hat gute Chancen, Toyota in diesem Jahr zu überholen. Denn Toyota rechnet angesichts einer Flaute auf dem Heimatmarkt 2015 mit einem leichten Rückgang der Verkaufszahlen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Tokio mitteilte. Damit würde VW schon ein minimales Wachstum reichen, um erstmals zum größten Autobauer der Welt aufzusteigen.

VW selbst kündigte am Mittwoch noch kein Verkaufsziel für 2015 an. "Für uns gilt nach wie vor die Strategie 2018", sagte ein Sprecher. Genauere Angaben zum laufenden Jahr werde das Management um Vorstandschef Martin Winterkorn Mitte März bei der Präsentation der Bilanz für 2014 machen.

Der Grund für Toyotas gedämpften Ausblick: In Japan könnte der Absatz dieses Jahr um satte neun Prozent absacken, weil eine Erhöhung der Mehrwertsteuer aus dem Frühjahr 2014 in diesem Jahr voll wirksam wird und die Preise steigen lässt.

In der Heimat verkauft Toyota jedes fünfte seiner Autos. Da außerdem die beiden weltgrößten Märkte China und USA dieses Jahr langsamer wachsen dürften als in den vergangenen zwölf Monaten, könnten die Japaner die Schwäche in der Heimat nicht vollständig ausgleichen. Für dieses Jahr rechnen sie deshalb mit 10,15 Millionen verkauften Fahrzeugen inklusive ihrer Marken Lexus und Daihatsu sowie Hino-Nutzfahrzeuge.

Der dritte Rivale, die Opel-Konzernmutter General Motors, hatte mit 9,9 Millionen Autos knapp den Sprung in den zweistelligen Bereich verpasst.

nck/dpa

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insgesamt 8 Beiträge
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Seite 1
zauselfritz 21.01.2015
1. Rückruf
Sind da die Rückrufe schon rausgerechnet?
m14861486 21.01.2015
2. Autoblase!
Und in 3-5 Jahren wird der Absatz der 3 großen Hersteller wieder auf unter 10mio "einbrechen" weil dann jeder in China ein Auto hat und die Verkäufe drastisch zurückgehen. Dann können wir uns wieder alle auf hysterische Schockmeldungen über den plötzlichen Einbruch und massenhafte Entlassungen freuen.
braman 21.01.2015
3. Was ist eigentlich
so wichtig daran "weltgrößter Autohersteller" zu sein? Bekommt dann jeder Mitarbeiter bei VW einen Blechorden vom Bundesgauckler als 'verdienter Sklave' der Automobilindustrie? Was haben solche "Wichtigkeiten" in einem seriösen Nachrichtenmagazin verloren? Jubelmeldungen (ohne Wert) a la BILD. .
totalmayhem 21.01.2015
4.
Zitat von bramanso wichtig daran "weltgrößter Autohersteller" zu sein? Bekommt dann jeder Mitarbeiter bei VW einen Blechorden vom Bundesgauckler als 'verdienter Sklave' der Automobilindustrie? Was haben solche "Wichtigkeiten" in einem seriösen Nachrichtenmagazin verloren? Jubelmeldungen (ohne Wert) a la BILD. .
Ach Mensch. Was haben Sie denn an ein bisschen Wohlfuehl-Journalismus auszusetzen? Es kann sich doch nicht alles nur um Pegiden, islamischen Terror, Scharfschuetzen und Gehirnmoerder drehen. ;)
braman 21.01.2015
5. Auch die von
Zitat von totalmayhemAch Mensch. Was haben Sie denn an ein bisschen Wohlfuehl-Journalismus auszusetzen? Es kann sich doch nicht alles nur um Pegiden, islamischen Terror, Scharfschuetzen und Gehirnmoerder drehen. ;)
Ihnen genannten Themen sind doch nichts anderes als Ablenkungsmanöver. Gehirnwäsche sozusagen. Wir sollen ja gar nicht darüber informiert werden über das, was tatsächlich so vor sich geht. Erinnern Sie sich an den Spruch von Warren Buffet? Den über den Krieg: Reich gegen Arm und wer ihn gewinnt. Das heißt, wir, Sie, ich verlieren! Das ist, was wichtig ist. All die anderen Sachen (Kriege, Terrorismus, PEGIDA usw.) sind Ablenkungsmanöver. Und die Journalisten helfen der Buffet-Klasse nach Kräften.
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