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Transport-App: Fahrdienst Uber expandiert nach Düsseldorf

Uber ist bei Taxifahrern verhasst, jetzt müssen noch mehr Unternehmen mit der Konkurrenz rechnen: Der private Fahrdienst kommt laut "Handelsblatt" nach Düsseldorf - und hat schon zwei weitere Großstädte im Visier.

Die Handy-App "Uber" (r.): Weltweit in über 150 Städten verfügbar Zur Großansicht
DPA

Die Handy-App "Uber" (r.): Weltweit in über 150 Städten verfügbar

Düsseldorf - Der Taxi-Ersatzdienst Uber weitet sein Geschäft in Deutschland aus. Das Unternehmen aus San Francisco bietet Uber Pop ab Freitag auch in Düsseldorf an, berichtet das "Handelsblatt". Laut Fabien Nestmann, Sprecher der Geschäftsführer von Uber Deutschland, werde zudem an Auftritten in Köln und Stuttgart gearbeitet.

Bei Uber Pop bieten Privatpersonen Dienste mit dem eigenen Auto an, die Fahrer lassen sich einfach über das Smartphone bestellen.

Die Stadt Düsseldorf weiß nach eigenen Angaben nichts vom geplanten Start. Ein Sprecher sagte dem "Handelsblatt": "Sollte Uber hier sein übliches Angebot anbieten, sehen wir die gleichen Probleme wie andere Städte und werden gegebenenfalls dagegen vorgehen."

Bisher ist Uber in Deutschland in München, Hamburg, Berlin und Frankfurt aktiv. Mitte Juni hatten Taxifahrer in ganz Europa gegen Uber und andere App-Dienste demonstriert: Sie sehen einen unfairen Wettbewerb, weil die Konkurrenz aus dem Internet die gesetzlichen Regeln und zum Teil hohen Lizenzkosten für das Taxi-Gewerbe umgehe.

Die Stadt Hamburg wollte den Service verbieten, die einstweilige Verfügung kassierte ein Gericht, die endgültige Entscheidung steht noch aus. Die Stadt argumentierte damit, dass Uber eindeutig nicht genehmigte Personenbeförderung betreibe.

Nestmann gibt sich unbeeindruckt. Man diskutiere mit allen Beteiligten, um Missverständnisse auszuräumen: "Wir sind eine Technologieplattform, kein Taxi-Unternehmen." Sollten Behörden Probleme mit Uber haben, fordert Nestmann, sollte der rechtliche Rahmen aktualisiert werden.

Das 2009 gegründete Unternehmen Uber expandiert schnell wie kein anderer alternativer Fahrdienst: Die App ist mittlerweile weltweit in knapp 160 Städten verfügbar.

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1. Kein Angebot
Fletsch 07.08.2014
Das Thema Über wird sich in Deutschland schnell von selbst erledigen. Es gibt keine Fahrer. Letzten Mittwoch war in ganz Hamburg ein (1) UberPop Fahrer unterwegs, irgendwo in Hammerbrook. Ein Taxi war in 3 Minuten vor meiner Tuer. Personentramsport ist in den meisten deutschen Staedten bereits sehr effizient (im Gegensatz zu vielen US Staedten).
2. Dummdreist
laurent1307 07.08.2014
Zitat: " Nestmann gibt sich unbeeindruckt. Man diskutiere mit allen Beteiligten, um Missverständnisse auszuräumen: "Wir sind eine Technologieplattform, kein Taxi-Unternehmen." Sollten Behörden Probleme mit Uber haben, fordert Nestmann, sollte der rechtliche Rahmen aktualisiert werden." Zitat Ende. Wenn man etwas vermittelt, was rechtlich nicht tragfähig ist, nämlich Fahrdienste ohne behördliche Genehmigung und schwer vorhandener Einsicht zu Sozialabgaben, Steuerzahlungen & co sollte sich nicht so dummdreist geben. Am schönsten ist der Schlusssatz der beinhaltet das Deutschland und seine Kommunen gefälligst seine Regularien den Amerikanischen Gegebenheiten anpassen sollte. Und an alle Jubelstimmen pro Uber und anderer Technischer Heilsbringer: Keine Sorge, die Absehbarkeit bis Ihr Arbeitsverhältnis befristet/wegrationalisiert oder mit Hungerlöhnen zulasten der Gesellschaft bezahlt wird, kommt. Bald, ihr Technikaffinen manipulierten Naivitätsjunkies!
3. Money makes the World go round
sangundklanglos 07.08.2014
Bei Uber kann man gut erkennen, wie sich ein US Unternehmen einen Sch... um Steuern, Recht, Sicherheit und vielleicht auch einen Hauch Moral kümmert. Uber hat solche gigantischen Geldreserven von Kapitalgebern angehäuft, daß ihnen Klagen und Widersprüche lokaler oder nationaler Regierungen völlig egal sind. Uber geht es nicht um Sharing und gelebten Sozialismus. Sie wollen den gesamten öffentlichen Nahverkehr zu ihrem Wohl zerstören und ein globales Vermittlungsmonopol aufbauen.
4. Mobilität - Investorenkapital
taxi.schwartz 12.08.2014
Erst sind es illegale Machenschaften, dann bezahlte Investoren, die dem Gesetzgeber Gesetze neu definieren und anpassen lassen wollen. Investorenkapital verträgt sich nicht mit unrentablen Märkten wie das Taxigewerbe. Die Strategie ist nicht neu, erst verdrängen, dann übernehmen und den Preis bestimmen. Die Mobilität der Gesellschaft ist ein Grundbedürfnis und wird sich wohl bald ändern und ein geordneter und staatlich überwachtes Taxengewerbe ist von Über und Co. nicht erwünscht. Mehr Info hierzu unter www.taxi-koblenz.net/9.html
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