Düsseldorf - Deutschlands Energieversorger haben derzeit wenig zu Lachen: Am Mittwoch präsentierte bereits E.on miese Zahlen, einen Tag später folgte RWE
mit einem schwachen Ergebnis. So ging das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in den ersten drei Monaten um 4,1 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zurück, teilte der Essener Konzern am Donnerstag mit.
Belastet habe vor allem das rückläufige Gasgeschäft, hieß es. Beim betrieblichen Ergebnis, bei dem Abschreibungen mit eingerechnet sind, gab es einen Rückgang von 5,4 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Der Umsatz dagegen lag bei 15,8 Milliarden Euro - ein Plus von 3,2 Prozent. Analysten hatten im Schnitt sogar mit schlechteren Zahlen gerechnet.
Angesichts eines erwarteten drastischen Einbruchs im Gesamtjahr fielen die Rückgänge im ersten Quartal noch fast moderat aus. Vorstandschef Jürgen Großmann rechnet - die Katastrophe von Fukushima noch nicht inbegriffen - allein beim Betriebsergebnis mit einem Rückgang von 20 Prozent. Daran hält der Konzern bislang fest. "Trotz der Belastungen aus dem deutschen Kernenergie-Moratorium hält RWE vorerst an der Prognose für 2011 fest", hieß es in der Mitteilung.
yes/Reuters/dpa
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