688 Millionen Euro Gewinn: UBS enttäuscht Erwartungen

Die Schweizer Großbank UBS hat im ersten Quartal weniger verdient als erwartet. Das Geldhaus machte einen Reingewinn von umgerechnet 688 Millionen Euro - weniger als halb so viel wie im Vorjahreszeitraum. Hauptgrund ist die Neubewertung von Schulden.

Zürich - Die Schweizer Großbank UBS hat im ersten Quartal weniger verdient als erwartet. Das Geldinstitut fuhr einen Reingewinn von 827 Millionen Franken (688 Millionen Euro) ein, wie Konzernchef Sergio Ermotti am Mittwoch bekannt gab. Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn von mehr als einer Milliarde Franken vorausgesagt. Im vergangenen Jahr lag der Quartalsgewinn noch bei 1,8 Milliarden Franken.

Im Ergebnis sind Sonderbelastungen durch die Neubewertung der eigenen Schulden enthalten; diese drückten das Vorsteuerergebnis um rund 1,2 Milliarden Franken. Die UBS schnitt zudem besser ab als im vierten Quartal 2011, als sie angesichts der schwierigen Lage an den Finanzmärkten lediglich 319 Millionen Franken Gewinn erreichte.

Für das zweite Quartal 2012 zeigte sich die UBS zurückhaltend. Das Umfeld bleibe von der Schuldenkrise in der Euro-Zone, dem US-Haushaltsdefizit sowie der Unsicherheit um die Weltwirtschaft dominiert.

ssu/dapd/dpa

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