Übernahme: US-Konzern kauft Modellbaufirma Revell

Ein deutsches Traditionsunternehmen bekommt einen neuen Besitzer: Der US-Konzern Hobbico übernimmt die Mehrheit am Modellbauer Revell. Der Firmenchef nennt den Deal einen Glücksfall für die Arbeitnehmer.

Ferngesteuerter Hubschrauber von Revell: Marktführer im Modellbau Zur Großansicht
DPA

Ferngesteuerter Hubschrauber von Revell: Marktführer im Modellbau

Bünde - Der europäische Marktführer im Plastikmodellbau wird amerikanisch. Revell Deutschland wird vom US-Unternehmen Hobbico übernommen. Das bestätigte ein Firmensprecher am Donnerstag. Hobbico ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Produzent und Anbieter von Hobby-Produkten. Bereits 2007 hatte der Konzern das von Revell Deutschland unabhängige US-Unternehmen Revell Inc. gekauft.

"Die Übernahme durch Hobbico ist ein Glücksfall für das Unternehmen und seine Arbeitnehmer", sagte Hans Ulrich Remfert, Geschäftsführer von Revell. "Das eröffnet dem Unternehmen weitere strategische Möglichkeiten." Als europäisches Standbein für Hobbico seien Arbeitsplätze und der Standort im ostwestfälischen Bünde gesichert.

2011 war der Umsatz von Revell Deutschland um neun Prozent auf knapp 40 Millionen Euro gestiegen. Man habe wie im Vorjahr schwarze Zahlen geschrieben, hieß es. Die Zahl der Beschäftigten stieg auf 136. 2006 hatte das Unternehmen sich von der US-Mutter Revell Monogram getrennt.

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