Sturmtief "Elvira" Schäden kosten Versicherer rund eine halbe Milliarde Euro

Sturmtief "Elvira" flutete ganze Orte, zerstörte Autos und Häuser. Für die Sachschäden müssen die Versicherer wohl eine knappe halbe Milliarde Euro zahlen.

Schutt nach dem Unwetter in Braunsbach
DPA

Schutt nach dem Unwetter in Braunsbach


Sturmtief "Elvira" wird die deutschen Versicherer rund 450 Millionen Euro kosten. So hoch sei die fällige Entschädigung für versicherte Häuser, Autos und Firmen, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit.

"Elvira" hatte Ende Mai Gewitter und schwerste Regenfälle gebracht. In Baden-Württemberg kamen vier Menschen ums Leben. Besonders schwer wurde der Ort Braunsbach getroffen. Schlamm und Geröll verschütteten Autos. Auch Schwäbisch Gmünd und Weißbach bei Heilbronn waren betroffen.

Die aktuellen Unwetterschäden durch Hochwasser in Niederbayern und Nordrhein-Westfalen seien in dieser Aufstellung nicht enthalten, teilte der Verband weiter mit. Die Summe umfasse lediglich die versicherten Schäden durch "Elvira".

Nach GDV-Angaben waren die meisten der von "Elvira" angerichteten Schäden versichert. 95 Prozent aller Immobilienbesitzer in Baden-Württemberg hätten eine Elementarschadenversicherung, die derartige Unwetterschäden abdecke. Normale Gebäudeversicherungen übernehmen dies nicht.

sep/AFP



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