Von Yasmin El-Sharif
Der Börsenabsturz an der Wall Street zeigt: Es bedarf keines eigenen Crashs in Europa, um die Märkte in Frankfurt, Paris oder London in Unruhe zu versetzen. Die Kurse fallen auch dann, wenn sich der Brandherd in Übersee befindet.
Trotzdem bleibt die Frage, ob an der Frankfurter Börse Ähnliches passieren kann wie am Donnerstag in New York. "Eindeutig ja", sagt Wolfgang Gerke, Präsident des Bayerischen Finanzzentrums. Denn auch in Deutschland funktioniert der Computerhandel ähnlich wie in den USA.
Voraussetzung sei allerdings, dass sich eine Reihe unglücklicher Vorfälle ereigne, betont Gerke. Eine Computerpanne allein reiche bei weitem nicht aus. "Es muss schon eine labile Stimmung an den Märkten herrschen, damit solche Vorfälle eine Kettenreaktion auslösen können."
Gerke warnt jedoch: "Wer an der Börse handelt, muss immer damit rechnen und es akzeptieren, dass es einen unerwarteten Börsen-Crash wie in den USA jederzeit geben kann."
Mit Material von AFP und dpa
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wirtschaft | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Unternehmen & Märkte | RSS |
| alles zum Thema Aktien | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH