US-Großinvestor Soros will eine Milliarde Dollar in Klimaschutz investieren

Sein Vermögen beträgt laut Angaben des US-Magazins "Forbes" elf Milliarden Dollar. Eine davon will der Großinvestor George Soros künftig in erneuerbare Energien investieren - und damit einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten.

George Soros: Grüner Multi-Milliardär
AFP

George Soros: Grüner Multi-Milliardär


Kopenhagen - US-Großinvestor George Soros will eine Milliarde Dollar in erneuerbare Energien investieren, um den Klimaschutz voranzubringen. In einer Erklärung für eine Chefredakteurskonferenz in Kopenhagen kündigte er am Samstag außerdem an, eine neue Klimaschutz-Initiative ins Leben zu rufen und diese über zehn Jahre mit jeweils zehn Millionen Dollar auszustatten.

Die globale Erwärmung sei ein politisches Problem, sagte der Multi-Milliardär. Es sei aber ungewiss, ob die Staats- und Regierungschefs den politischen Willen zur Lösung des Problems hätten.

In Kopenhagen treffen sich vom 7. bis zum 18. Dezember die Vertreter von 190 Staaten, um ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Klimaprotokoll zu erarbeiten. Die Vorbereitungskonferenzen dafür haben allerdings noch keine greifbaren Fortschritte erzielt. Erst am Samstag bekräftigte Indien seine Weigerung, verbindliche Klimaziele zu akzeptieren.

Soros sagte, er werde seine Investitionen an zwei Kriterien ausrichten: Sie müssten Aussicht auf Gewinn bieten, und die Investitionen müssten einen echten Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten.

böl/Reuters



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Seite 1
lateral 18.09.2009
1.
Zitat von sysopFrankreichs Präsident Sarkozy verliert die Geduld: Er droht mit Strafzöllen in Europa, sollte beim Gipfel in Kopenhagen kein globales Klimaabkommen zustande kommen. Doch die Einführung von Energie-Importabgaben hätte verheerende Folgen, warnen Experten. Wie kann effektiver Klimaschutz weltweit erreicht werden?
Sich immer und immer nur eine einzige Frage zu stellen: "Cui bono?"
AndyH 18.09.2009
2.
Zitat von sysopFrankreichs Präsident Sarkozy verliert die Geduld: Er droht mit Strafzöllen in Europa, sollte beim Gipfel in Kopenhagen kein globales Klimaabkommen zustande kommen. Doch die Einführung von Energie-Importabgaben hätte verheerende Folgen, warnen Experten. Wie kann effektiver Klimaschutz weltweit erreicht werden?
Völliger Unfug. Garnicht. Klima ist ein Durchschnittwert von 30 Jahren Wetter. Das heisst Sarkozy müsste Wetter machen, aber das konnten weder die Hexen noch die Regentänzer. Es ist mir schon klar, dass die Staatshaushalte klamm sind und gegen die Konkurrenten gerne mal Zölle eigneführt werden sollten, aber das alles ist nur Unfug und nichts anderes als Protektionismus im Ökogewand.
e-ding 18.09.2009
3. ...
Zitat von sysopFrankreichs Präsident Sarkozy verliert die Geduld: Er droht mit Strafzöllen in Europa, sollte beim Gipfel in Kopenhagen kein globales Klimaabkommen zustande kommen. Doch die Einführung von Energie-Importabgaben hätte verheerende Folgen, warnen Experten. Wie kann effektiver Klimaschutz weltweit erreicht werden?
Der Zug ist abgefahren, es sei denn Sarkozy schafft es irgendwie, die Weltbevölkerung zu halbieren.
login37 18.09.2009
4.
Mal abgesehen davon, das ich überhaupt kein Fan von Zöllen bin, verstehe ich das Duckmäusertum gegenüber China nicht. Natürlich würde es einer Reihe von europäischen Unternehmen weh tun, wenn China als Gegenreaktion auch diverse Strafzölle einführt. Aber egal ob Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, andere europäische Länder oder auch die USA: Die haben alle seit Jahren ein gigantisches Außenhandelsdefizit mit China. Für China ist Deutschland der wesentlich wichtigere Exportmarkt als umgekehrt China für Deutschland. Für die anderen Länder gilt das genauso. Bei einem Handelskrieg hat China wesentlich mehr zu verlieren als Europa. Und insofern darf das Thema schon mit harten Bandagen ausgefochten werden. Der ständige Verweis auf Chinas Bedeutung als Absatzmarkt ist so nicht gerechtfertigt.
filou11 18.09.2009
5. Dummes Geschwätz
Das was Sarkorzy da fordert ist Unfug hoch 3! Dieser Mann hat im Gegensatz zu seinem Vorgänger von nichts eine Ahnung, davon aber eine ganze Menge. Da es nun modern ist von „Klimaveränderungen“ zu reden, glaubt dieser „Präsident“ er müsse auch seinen Senf dazu geben. Ich möchte dazu einmal in Erinnerung rufen, dass es die gleichen „Wissenschaftler“ sind, sofern diese noch leben, die jetzt von Klimakatastrophe und Erderwärmung faseln, noch vor 30 Jahren eine Eiszeit beschworen haben. Glaubt etwa der Herr der „Grand Nation“ im ernst, dass Länder wie China oder Indien ihn ernst nehmen? Wenn der glaubt, Europa sei noch immer der Mittelpunkt der Welt unter Führung Frankreich, so hat der die Zeichen der Zeit überhaupt nicht mitbekommen. Europas und auch Frankreichs Zeit ist schon lange, lange vorbei. Und das kann dem nur klar gemacht werden, wenn Indien und China sich nicht erpressen lassen. Und Frankreich hat diesen Ländern so wie so nichts zu bieten!
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