Streit mit EU und China US-Handelsdefizit sinkt überraschend stark

Wegen des hohen US-Handelsdefizits startete Donald Trump einen Handelsstreit. Besonders mit China spitzt sich die Auseinandersetzung zu. Nun hat sich die Außenbilanz der Vereinigten Staaten erheblich reduziert.

Containerhafen in Oakland
DPA

Containerhafen in Oakland


Das US-Handelsdefizit im März überraschend deutlich gesunken. Es fiel um 8,7 Milliarden auf 49 Milliarden Dollar, teilte das Handelsministerium mit. Das sei der stärkste Rückgang seit dem Jahr 2009. Das Defizit im Vormonat hatte mit 57,7 Milliarden Dollar noch den höchsten Stand seit Oktober 2008 erreicht.

Die Exporte legten im März demnach um zwei Prozent zu und stiegen auf einen Rekordwert von rund 209 Milliarden Dollar. Die Importe sanken um 1,8 Prozent auf gut 258 Milliarden Dollar.

US-Präsident Donald Trump hat wegen des hohen US-Defizits einen Handelsstreit begonnen. Vor allem mit China spitzte sich die Auseinandersetzung zuletzt zu. EU-Unternehmen werden nur bis zum 1. Juni von Schutzzöllen ausgenommen. Für eine dauerhafte Sonderregelung fordern die USA Zugeständnisse.

ans/dpa



insgesamt 9 Beiträge
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auweia 03.05.2018
1. Und wieder ein Erfolg für Donald.
Die Twittermeldung wird nicht lange auf sich warten lassen. Ob die zugrundeliegenden Exporte allerdings aktuell sind oder nur das auf diversen Offshore-Konten gebunkerte Geld früherer Verkäufe jetzt im Rahmen der US-Steuerrform zurückgeholt wird? Vielleicht kann man auf EU-Seite mal anschauen woher die Einnahmen stammen. Das sind nämlich in erster Linie Dienstleistungen - hier in erster Linie Software & Lizenzen - von Firmen wie Microsoft, Oracle, Apple & Co. Auch , Amazon, Starbucks, McDonalds.... gehören in diese Riege. Und jetzt fragen wir uns, wie diese Gewinne in Europa entstehen können und warum sie nicht bzw. nur lächerlich niedrig besteuert werden? Hier könnte die EU mal ansetzen - es wäre eine wirksamere (und legalere) Waffe in einem potentiellen Handelskrieg. Und wenn die Zahlungen dann in Europa landen bräuchte es auch keine Anhebung des Mitliedsbeitrags von den Steuerzahlern.
hwdtrier 03.05.2018
2. Nordkorea, Persien und
Wirtschaft....... Da macht Trump wohl vieles richtig.
Teile1977 03.05.2018
3. Wechselkurs
Hmm, könnte am Wechselkurs liegen, der US Dollar hat ja die letzten Monate ordentlich Federn lassen müssen. Wenn nun Importe Teurer und Exporte günstiger werden, dann ändern sich eben die Warenströme. Der Kunde merkt das daran das Importwaren mehr kosten und die Firmenbosse über mehr Gewinn jubeln.
Ditje26 03.05.2018
4. weniger Import, weniger China crap
Ist doch klar, dass die USA weniger Geld ausgeben wenn sie weniger aus Schrott aus China einführen!
Teile1977 03.05.2018
5. Undnun?
Zitat von hwdtrierWirtschaft....... Da macht Trump wohl vieles richtig.
Und was genau hat Dummp mit Nordkorea gemacht? Die beiden Länder haben selbst angefangen miteinander zu reden, wärend der Windbeutel keifernd danneben steht. Das selbe mit dem Iran, wo geht es da bitteschön vorwärts? Den Vertrag aufkündigen ohne Beweise, das kann er, aber sonst?? Und wenn der Wirtschaft die Steuern gesenkt werden (wer bezahlt eigentlich die Einnahmeausfälle) und der Wechselkurs sinkt ist doch klar das sich die Warenströme ändern (wir reden hier um ein paar Prozente) Wenn sie die Warenströme wieder in die andere Richtung ändern, ist mit Sicherheit wieder China, Deutschland oder Clinton schuldig, wetten? Sorry, aber der Typ hat von Wirtschaft nicht viel Ahnung, sonst hätte er nicht mehrere Pleite hingelegt die zig Menschen die Existenz gekostet haben.
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