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US-Investmentbank: Goldman-Sachs-Chef an Lymphdrüsenkrebs erkrankt

Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein: Leidet an Lymphdrüsenkrebs Zur Großansicht
REUTERS

Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein: Leidet an Lymphdrüsenkrebs

Schwerer Schicksalsschlag für den Konzernchef von Goldman Sachs: Lloyd Blankfein ist an Lymphdrüsenkrebs erkrankt. Er wird sich in den kommenden Monaten einer Chemotherapie unterziehen, will aber weiterarbeiten.

Der Chef der US-Großbank Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, ist an Krebs erkrankt. "Am Ende dieses Sommers habe ich mich mehrere Wochen lang nicht gut gefühlt", schrieb Blankfein in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC. Eine Reihe medizinischer Untersuchungen habe ergeben, dass er an einem Lymphom leide.

Es handele sich um einen heilbaren Tumor, teilte der Vorstandsvorsitzende mit. Er werde sich in den kommenden Monaten in New York einer Chemotherapie unterziehen. Seine Ärzte hätten ihm versichert, dass er während der Behandlung weiterhin seiner Arbeit an der Spitze des Finanzinstituts nachgehen könne. Er werde lediglich einige seiner geplanten Reisen nicht wahrnehmen können. Um welche Art von Lymphdrüsenkrebs oder in welchem Stadium der Erkrankung er sich befindet, gab Blankfein nicht bekannt.

Zugleich sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person dem Fernsehsender CNBC, dass der bisher fürs operative Geschäft zuständige Manager Gary Cohn mehr Verantwortung übernehmen solle. Blankfein gibt sich zuversichtlich, bald wieder voll einsatzbereit zu sein: "Es gibt viele Leute, die sich täglich mit Krebs auseinandersetzen müssen. Ich habe viel Energie und ich bin bestrebt, schnell mit der Behandlung zu beginnen."

Erst vor einem Jahr hatte der Chef der größten US-Bank JP Morgan, Jamie Dimon, seine Kehlkopfkrebs-Erkrankung öffentlich gemacht. Auch er führte die Bank während seiner Behandlung weiter.

amt/AFP/Reuters

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