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Unattraktive Investments: US-Investor Blackstone kehrt Russland den Rücken

Nach drei Jahren vergeblicher Suche nach guten Investments zieht sich der US-Finanzinvestor Blackstone aus dem Russland-Geschäft zurück. Die jüngst verschärften Sanktionen haben die Entscheidung noch einmal erleichtert.

Blackstone-Chef Stephen Schwarzman: Drei Jahre vergeblicher Suche Zur Großansicht
REUTERS

Blackstone-Chef Stephen Schwarzman: Drei Jahre vergeblicher Suche

Bangalore - Außer Spesen nichts gewesen: Der US-Finanzinvestor Blackstone Chart zeigen wendet sich von Russland ab. Die Beteiligungsgesellschaft habe sich dazu entschieden, die Verträge von Beratern, die sie in Russland beschäftige, nicht zu erneuern, berichtet die "Financial Times". Damit gebe das Unternehmen den Versuch auf, in Russland Fuß zu fassen. Grund für den Rückzug sei die Tatsache, dass Blackstone in den vergangenen drei Jahren keine passenden Investitionsmöglichkeiten gefunden habe.

Beschleunigt wurde die Entscheidung womöglich auch durch das im Zuge der Ukraine-Krise drastisch verschlechterte Klima zwischen der westlichen Welt und Russland. Die USA und die Europäische Union hatten vor Kurzem staatliche russische Konzerne mit Sanktionen belegt. Diese Strafmaßnahmen halten etliche westliche Unternehmen davon ab, in dem Land zu investieren.

Blackstone wollte den Bericht nicht kommentieren.

mik/Reuters

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insgesamt 43 Beiträge
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1. good news
saxae 22.09.2014
Eine gute Nachricht für Russland!
2.
gucky2009 22.09.2014
Haben die Sanktionen für Russland doch noch einen positiven Aspekt.
3. Das sind endlich mal positive Nachrichten
Big_Jim 22.09.2014
für Russland. Diese Heuschrecken sind eine Plage für jedes Land und man kann Russland nur darum beneiden, dass dieses Renditemonster sich zurückzieht.
4. The best time to buy stocks
European 22.09.2014
is when nobody wants them. W. Buffet
5. eine gute Nachricht
jambon1 22.09.2014
Das ist zumindest für die Russen eine gute Nachricht, denn zumindest Blackstone, diese Eiterbeule des Neoliberalismus, wird nun Russland zumindest nicht aussaugen. Wie schön wäre es zu lesen, dass Blackstone auch dem alten Europa den Rücken kehrt!
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