US-Zölle gegen China DIHK warnt vor Schädigung deutscher Wirtschaft

Deutsche Unternehmen könnten laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag zwischen die Fronten des Handelsstreits zwischen den USA und China geraten. Europa sei in der Pflicht, die Arbeitsplätze zu sichern.

VW-Werk in Shanghai
picture alliance / dpa

VW-Werk in Shanghai


Die absehbaren neuen US-Zölle gegen China werden nach Ansicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) deutsche Firmen schädigen. "Die wahrscheinliche Einführung von Strafzöllen der USA gegenüber China mit einem Volumen von bis zu 50 Milliarden Dollar trifft auch die deutsche Wirtschaft", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier.

Die deutschen Unternehmen drohten damit in die Mühlen des Handelsstreits zwischen den USA und China zu geraten. "Unsere Unternehmen haben viele Niederlassungen und Engagements in beiden Ländern." Sie würden daher unter den angekündigten US-Zölle ebenso leiden wie unter den dann erwarteten Gegenmaßnahmen.

Europa sei daher gefordert, geschlossen zusammenzustehen und mit starken Partnern für offene Märkte und regelbasiertes Handeln einzutreten, sagte Treier. Positive Zeichen gegen den aufkommenden Protektionismus seien wichtiger denn je. "Schließlich hängt in Deutschland jeder vierte Arbeitsplatz an internationalen Geschäften", gab der DIHK-Manager zu bedenken.

cop/Reuters



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