Arbeitsmarkt in den USA Arbeitslosenquote sinkt weiter

Der US-Arbeitsmarkt boomt: Die Arbeitslosenquote erreichte den tiefsten Stand seit der Jahrtausendwende.

Fabrikarbeiter in den USA (Symbolbild)
REUTERS

Fabrikarbeiter in den USA (Symbolbild)


Die Arbeitslosigkeit in den USA ist auf den niedrigsten Stand seit 2000 gesunken. Die Arbeitslosenquote lag im Mai bei 3,8 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Das waren 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat und der niedrigste Stand seit April 2000.

Im Vergleich: In der Eurozone lag die Arbeitslosenquote im April bei 8,5 Prozent, dem niedrigsten Stand seit der Wirtschaftskrise 2008.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist durch den robusten Aufschwung der US-Wirtschaft bedingt. Arbeitgeber in den USA haben mit der geringen Arbeitslosenquote bereits Schwierigkeiten, offene Stellen mit qualifiziertem Personal zu füllen. Rund 223.000 neue Jobs wurden unter dem Strich im Mai geschaffen. Dies ist ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zum April, als 159.000 neue Jobs entstanden.

Die Erwartungen der Ökonomen wurden damit deutlich übertroffen. Sie hatten mit 190.000 neuen Stellen gerechnet. US-Präsident Donald Trump bewertet die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt als Erfolg seiner Wirtschaftspolitik, die auf Steuersenkungen und Deregulierungen setzt. Allerdings hatte der deutliche Rückgang der Arbeitslosigkeit schon unter seinem Vorgänger Barack Obama eingesetzt.

Auf Twitter äußerte Trump seine Vorfreude zu den Arbeitslosenzahlen: "Ich freue mich bereits, die Beschäftigungszahlen um 8:30 Uhr heute morgen zu sehen."

ans/AFP/AP



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Krokodilstreichler 01.06.2018
1.
Trumps Politik scheint sich zu einem vollen Erfolg zu entwickeln. Aber überraschend ist das nicht. Die zunehmende Verhinderung von niedrigqualifzierter Einwanderung und der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Niedriglohnausland lässt nichts anderes erwarten. Allerdings muss man einschränken, dass Trumps Pläne bzgl. der Finanzmärkte, die er wieder mehr deregulieren möchte, die Arbeitslosigkeit mittelfristig wieder erhöht.
willibaldus 01.06.2018
2.
EInen Knick zugunsten von Trump sehe ich im Trend nicht. WEder bei der Arbeitslosigkeit. https://de.tradingeconomics.com/united-states/unemployment-rate Noch bei den Vollzeitarbeitsplätzen. https://de.tradingeconomics.com/united-states/full-time-employment Oder den Berufstätigen. https://de.tradingeconomics.com/united-states/employed-persons
muellerthomas 01.06.2018
3.
Zitat von KrokodilstreichlerTrumps Politik scheint sich zu einem vollen Erfolg zu entwickeln. Aber überraschend ist das nicht. Die zunehmende Verhinderung von niedrigqualifzierter Einwanderung und der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Niedriglohnausland lässt nichts anderes erwarten. Allerdings muss man einschränken, dass Trumps Pläne bzgl. der Finanzmärkte, die er wieder mehr deregulieren möchte, die Arbeitslosigkeit mittelfristig wieder erhöht.
Ne, wie kommen Sie darauf? Unter Obama sank die Arbeitslosenquote auf 4,4% - unter Trump nun nur noch wenig weiter.
muellerthomas 01.06.2018
4.
Zitat von willibaldusEInen Knick zugunsten von Trump sehe ich im Trend nicht. WEder bei der Arbeitslosigkeit. https://de.tradingeconomics.com/united-states/unemployment-rate Noch bei den Vollzeitarbeitsplätzen. https://de.tradingeconomics.com/united-states/full-time-employment Oder den Berufstätigen. https://de.tradingeconomics.com/united-states/employed-persons
eher im Gegenteil
spysong 01.06.2018
5. Der langsame Effekt der Obama Regierung.
Er wurde vorhergesagt und nun heimst dieser Treppenwitz der Geschichte die Lorbeeren ein. Kann gar nicht soviel Essen wie ich....
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