Verluste: Sun kündigt Entlassung von 3000 Mitarbeitern an

Die geplante Übernahme durch Oracle löst die Misere nicht. Der kalifornische Server-Hersteller Sun muss erneut Mitarbeiter entlassen. Betroffen sind 3000 Stellen. Von den Entlassungen bleiben auch die Niederlassungen in Europa nicht verschont.

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Sun-Zentrale: Alle Standorte betroffen

San Francisco - Das kalifornische IT-Unternehmen Sun Microsystems Chart zeigen hat für das nächste Jahr den Abbau von 3000 Arbeitsplätzen angekündigt. Betroffen ist jeder zehnte Mitarbeiter des Unternehmens, dessen Übernahme durch Oracle Chart zeigen zurzeit noch von den Wettbewerbshütern der EU-Kommission überprüft wird.

Von den Entlassungen seien alle Regionen betroffen, auch die Niederlassungen in Europa, teilte Sun am Dienstag in San Francisco mit. Der viertgrößte Server-Hersteller hatte in seinem Ende Juni beendeten Geschäftsjahr einen Verlust von 2,2 Milliarden Dollar ausgewiesen. In den vergangenen drei Jahren hat Sun bereits 7600 Arbeitsplätze abgebaut.

Oracle will Sun für 7,4 Milliarden Dollar übernehmen. Die US-Behörden haben dem Geschäft bereits zugestimmt. In Europa wird geprüft, ob dadurch der Wettbewerb bei Datenbank-Software eingeschränkt wird. Oracle hat eine führende Position bei kommerziellen Datenbanken, Sun gehört die Open-Source-Technik MySQL, deren Zukunft bei einer Übernahme bislang ungeklärt scheint. Brüssel hat bis zum 19. Januar Zeit, die Übernahme zu genehmigen oder zu blockieren.

mik/AP

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