Versicherer: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mutmaßliche Ergo-Erpresser

Sie wollten Millionen: Ein Geschäftsmann und zwei Rechtsanwälte sollen versucht haben, Ergo zu erpressen - und dem Versicherungskonzern mit brisanten Presse-Veröffentlichungen gedroht haben. Jetzt ermittelt die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft gegen das Trio.

Ergo-Firmensitz in Düsseldorf: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Erpressungsverdacht Zur Großansicht
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Ergo-Firmensitz in Düsseldorf: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Erpressungsverdacht

Düsseldorf - Es geht um ungerechtfertigte Forderungen in Millionenhöhe: Wegen des Verdachts der versuchten Erpressung der Ergo-Versicherungsgruppe hat die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen drei Personen eingeleitet. Die Ermittler haben laut eigenen Angaben einen Geschäftsmann und zwei Rechtsanwälte im Visier, gegen die Ergo bereits im Juni Strafanzeige erstattet hatte. Hintergrund des Erpressungsversuchs soll ein millionenschwerer Streit über Abfindungen früherer Versicherungsvertreter sein.

Das Erpresser-Trio soll mit einer nachhaltigen Schädigung des Unternehmens auch durch Presse-Veröffentlichungen gedroht haben. Der Ergo-Konzern war in den vergangenen Wochen tatsächlich wegen einer Bordell-Reise nach Budapest sowie wegen Fehlern bei Riester-Policen zum finanziellen Nachteil der Kunden negativ in die Schlagzeilen geraten.

Gegen die Versicherung selbst liegt wegen der fehlerhaften Riester-Verträge eine Anzeige von Verbraucherschützern vor.

bos/dpa/dapd

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Ergo
clh 13.08.2011
Zitat von sysopSie wollten Millionen: Ein Geschäftsmann und zwei Rechtsanwälte sollen versucht haben, Ergo zu erpressen - und dem Versicherungskonzern mit brisanten Presse-Veröffentlichungen gedroht haben.*Jetzt*ermittelt die*Düsseldorfer Staatsanwaltschaft gegen das Trio. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,780020,00.html
Die Ergo sollte sich mal besser um ihre Softwareleute kümmern. Wenn man man eine Beitragserhöhung nicht mitmachen will, scheint schon nichs mehr zu funktionieren. Kundenservice online ist absolut nicht professionell. Wie soll das im Großen gehen? Evtl. doch einmal nicht nur 1,-- Euro Jobber malochen lassen?
2. .
Rainer Helmbrecht 13.08.2011
Zitat von sysopSie wollten Millionen: Ein Geschäftsmann und zwei Rechtsanwälte sollen versucht haben, Ergo zu erpressen - und dem Versicherungskonzern mit brisanten Presse-Veröffentlichungen gedroht haben.*Jetzt*ermittelt die*Düsseldorfer Staatsanwaltschaft gegen das Trio......
Ich glaube nicht, dass man heute noch so einen Konzern durch irgendeine Veröffentlichung erpressen kann. Der Ruf dieser Firmen und ihrer Führer ist doch nicht mehr zu erschüttern. Man glaubt es, oder nicht, der Skandal kam vor, oder nicht, das verändert doch nichts am Verhalte der Kundschaft. Ich bin mir sicher, egal was mir von einer Firma bekannt wird, ich werde nicht mit Verlust einen Versicherungsvertrag lösen, nur weil in der Chefetage alle durcheinander vögeln. Ich werde auch nicht kündigen, wenn mir bekannt wird, dass die Versicherung ein Regierungsmitglied bestochen hat. Ganz im Gegenteil, es würde mich erstaunen, wenn nicht. Moral erwarte ich nur dann, wenn ein Mörder keine Entschädigung bekommt. Aber doch nicht, wenn wirklich Moral im Spiel ist. MfG. Rainer
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