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Schwache Rendite: Volkswagen-Chef Winterkorn schwört Mitarbeiter auf Sparkurs ein

Neuwagen von VW in Wolfsburg: Optimierter Einkauf, einfachere Strukturen Zur Großansicht
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Neuwagen von VW in Wolfsburg: Optimierter Einkauf, einfachere Strukturen

VW-Chef Winterkorn macht Druck. Er fordert eine zügige Umsetzung des milliardenschweren Sparpakets - und wirbt vor seinen Mitarbeitern für Kostendisziplin.

Hamburg/Wolfsburg - Volkswagen macht Riesengewinne, dennoch will der Konzern Einsparungen in Milliardenhöhe bei der Hauptmarke des Unternehmens umsetzen. Der Konzernbetriebsrat warnte bereits vor Einschnitten zulasten der Beschäftigten. Ungeachtet dessen hat VW-Chef Martin Winterkorn nun rasche Sparerfolge angemahnt.

"Kurzfristig brauchen wir dringend mehr Effizienz und mehr Ergebnis", sagte der Konzernchef in einer Rede vor mehr als 20.000 Mitarbeitern des Stammwerks in Wolfsburg. Winterkorn, der als Konzernchef auch die Marke VW führt, sagte, das von ihm angekündigte Sparpaket sei die Basis dafür, um den Autobauer fit für die Zukunft zu machen. "Wir müssen in den Jahren 2014, 15, 16 finanziell auf Zielkurs kommen", betonte er.

Winterkorn hatte vergangene Woche in einer Brandrede vor Führungskräften die Renditeschwäche der Kernmarke VW angeprangert. Sein Ziel ist es, von 2017 an jährlich fünf Milliarden Euro einzusparen. Neben Verbesserungsmöglichkeiten wie etwa einem weiter optimierten Einkauf sollen Strukturen in dem Konzern vereinfacht werden.

VW und Fiat dementieren Fusionsabsichten

Die VW-Kernmarke steht für rund die Hälfte des im Jahr 2013 fast 200 Milliarden Euro hohen Konzernumsatzes von Europas größtem Autobauer. Vor Zinsen und Steuern warf die Kernmarke im ersten Quartal 2014 keine zwei Prozent Rendite mehr ab. 2018 sollen es mindestens sechs Prozent sein.

Spekulationen über einen Zusammenschluss von VW mit dem italienischen Rivalen Fiat hat dessen Chef Sergio Marchionne unterdessen zurückgewiesen. Ein solches Vorhaben habe nie auf der Tagesordnung gestanden, sagte Marchionne. Auch ein VW-Sprecher sagte, Übernahmen stünden derzeit nicht auf der Agenda. Zuvor hatte bereits der Fiat-Großaktionär Exor Berichte über die Fusionsabsichten dementiert, denen zufolge der Wolfsburger Konzern mit den Eigentümern von Fiat Chrysler über einen Kauf des italienischen Konzerns oder Teilen davon verhandelt.

bos/dpa/Reuters

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insgesamt 17 Beiträge
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    Seite 1    
1. Herr Winterkorn ...
Ein_Vater 23.07.2014
... kann ja gerne mit gutem Beispiel vorangehen, und auf seine jährliche Apanage verzichten. Geld genug zum Leben hat er ja inzwischen mehr als ausreichend ...
2.
T-fit 23.07.2014
Zitat von sysopDPAVW-Chef Winterkorn macht Druck. Er fordert eine zügige Umsetzung des milliardenschweren Sparpakets - und wirbt vor seinen Mitarbeitern für Kostendisziplin. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-chef-winterkorn-dringt-auf-rasche-sparerfolge-a-982522.html
Viel Spaß beim Sparen! In 2012 versuchten wir VW dahin gehend zu beraten, wie bei der Betriebssystemmigration auf Windwos7 mind. 28,0 Mio. Euro gegenüber der von den VW-IT-Experten geplanten Vorgehensweise eingespart werden könnten. O-Ton aus dem VW-IT-Planungsteam: Unsere Aufgabe ist es nicht, Geld einzusparen! Herr Winterkorn wird, wie auch Herr Zetsche, noch bitter feststellen müssen, welche Truppe er von unterer bis mittlere Führungsebene hinter sich stehen hat.
3. G i e r
Flieger56, 23.07.2014
Zitat von sysopDPAVW-Chef Winterkorn macht Druck. Er fordert eine zügige Umsetzung des milliardenschweren Sparpakets - und wirbt vor seinen Mitarbeitern für Kostendisziplin. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-chef-winterkorn-dringt-auf-rasche-sparerfolge-a-982522.html
Die Gier der Konzernchefs kennt keine Grenzen,egal ob Winterkorn,Zetsche oder wie sie sonst alle heißen.Es wird allerhöchste Zeit,daß die Managergehälter auf ein vertretbares Maß geschraubt und gedeckelt werden.Ohne diese Gier ginge es allen in Deutschland besser,vor allen Dingen der hart arbeitenden Bevölkerung.
4. Die Mär vom ewigen Wachstum hat ein Ende!
Oberfranzl 23.07.2014
Nun bekommt auch VW die Sättigung des Marktes und das zu große und zu gleiche Fahrzeugangebot der eigenen Marken zu spüren. Rabatte von 20 - 30% selbst auf neueste Modelle von VW zeigen wie illusorisch Listenpreise geworden sind. Skoda zeigt im Konzern wo es lang geht, da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis "noch". Die Premiummarke Audi gäbe es, wie BMW und Mercedes auch, ohne Firmenwagen wohl längst nicht mehr, denn wer will/kann sich diese pannenanfälligen Möchtegernpremiumkisten schon privat kaufen?
5. @t-fit
flanker01 23.07.2014
Das finde ich mal eine interessante Aussage, so stelle ich mir das vor bei denen, ab dem Spiel gegen Brasilien ist mir auch klar, das VW nur ein Dritte-Welt-Hersteller ist, von 8 VWs, die wir hatten, lief genau einer ohne nennenswerte Fehler, also 7:1 gegen ihre Qualität, weiter so Winterkorn!
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