Wegen Abgasprüfverfahren Volkswagen liefert deutlich weniger Autos aus

Die neuen Abgasprüfstandards machen Volkswagen schwer zu schaffen: Der Autokonzern verkaufte im September deutlich weniger Autos als ein Jahr zuvor.

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Die weltweiten Auslieferungen des VW-Konzerns sind im September wegen der Einführung eines neuen Abgasprüfverfahrens spürbar geringer ausgefallen als vor einem Jahr. Der Absatz sei im September um 18,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken, teilte Volkswagen mit. Der Konzern habe im September 2018 rund 830.000 Fahrzeuge verkauft.

Auch im Oktober werde sich die Umstellung auf den neuen Abgasprüfstandard WLTP ("Worldwide Harmonised Light-Duty Vehicles Test Procedure") in Europa noch auswirken, sagte Konzern-Vertriebschef Christian Dahlheim. Der neue Abgasprüfstand gilt seit dem 1. September.

Dennoch liege Volkswagen im bisherigen Jahresverlauf bei den Auslieferungen auf Rekordkurs, sagte Dahlheim. In den ersten neun Monaten lieferte der Konzern 8,13 Millionen Autos aus - ein Plus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für November und Dezember rechnet der Konzern wieder mit stärkeren Monaten.

Abgesehen von der Lkw-Sparte mit MAN und Scania mussten alle Marken des VW-Konzerns Rückschläge hinnehmen: Bei Audi brach der Verkauf am deutlichsten ein, der Premiumhersteller verkaufte 22 Prozent weniger Autos als im Vorjahresmonat.

hej/dpa



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