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Manipulation: Razzia wegen Abgasaffäre bei VW in Wolfsburg

Die Staatsanwaltschaft hat in Wolfsburg und mehreren anderen Orten VW-Standorte durchsucht. Die Razzien stehen in Zusammenhang mit der Abgasaffäre.

Volkswagen-Zentrale in Wolfsburg: Ziel sei die Sicherstellung von Unterlagen und Datenträgern gewesen Zur Großansicht
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Volkswagen-Zentrale in Wolfsburg: Ziel sei die Sicherstellung von Unterlagen und Datenträgern gewesen

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat wegen der Abgasaffäre bei Volkswagen Durchsuchungen in Wolfsburg und in anderen Orten gestartet. Ziel sei die Sicherstellung von Unterlagen und Datenträgern gewesen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Sie ist demnach auf der Suche nach Informationen über die genaue Vorgehensweise der an der Manipulation der Abgaswerte beteiligten VW-Mitarbeiter.

Die Staatsanwaltschaft hat gegen derzeit noch unbekannte VW-Verantwortliche ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Durchsuchungen seien durch drei Staatsanwälte mit Unterstützung des Landeskriminalamts ausgeführt worden.

Die VW-Aktie gab nach der Mitteilung durch die Staatsanwaltschaft nach. Nachdem sie zuvor mehr als drei Prozent im Plus gelegen hatte, stand der Kurs zuletzt nur noch bei 104,63 Euro - ein Plus von gut einem Prozent.

Mitte September war bekannt geworden, dass VW in den USA Abgaswerte von Dieselfahrzeugen durch eine Software manipuliert hatte, die bei Tests zu einem niedrigeren Schadstoffausstoß als im Normalbetrieb führte. Insgesamt elf Millionen Fahrzeuge sind weltweit betroffen - acht Millionen davon in Europa.

mka/AFP/dpa

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insgesamt 78 Beiträge
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1. schon jetzt!
Robert Fridolin 08.10.2015
Wahnsinn wie schnell die Ermittlungsbehörden sein können. :)
2. unheimliches Tempo
stm4560rau912 08.10.2015
schon unheimlich, was für ein Tempo die untersuchenden Behörden an den Tag legen (..). Der Schreder lässt grüssen! Von einer Untersuchungshaft eines Top Managers dürfen wir ebenso zuwarten, bis Juni 2016? bis die sich alle toll und dämlich abgesprochen haben.
3.
katzenbär85 08.10.2015
Warum gibt man den großen Fischen immer wochenlang Zeit bevor die Staatsanwaltschaft tätig wird? Wenn jemand mit ausreichender Befugnis Unterlagen vernichten wollte, dann sind sie das mittlerweile auch. Darüber hinaus sind wahrscheinlich auch noch Vorabinformationen zur Razzia geflossen (siehe bspw. Edathy-Affäre) und man hätte den Kollegen gleich einen frisch gebrühten Kaffee überreichen können.
4. Wie bitte?
calinda.b 08.10.2015
Lässt man den Täter nicht mehr intern seine eigenen Verbrechen 'aufklären'?
5. Echt fix!
tutnet 08.10.2015
Knapp drei Wochen hatte VW Zeit, die entsprechenden Unterlagen verschwinden zu lassen.
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