Autoverkäufe im Januar Volkswagen verliert Marktanteile in Europa

Der Automarkt in Europa ist Anfang des Jahres kräftig gewachsen, vor allem im Süden und Osten des Kontinents. Der Branchenprimus kann davon jedoch nicht profitieren - VW verliert Marktanteile.

VW-Phaeton-Produktion in Sachsen: Gegen den Trend abwärts
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VW-Phaeton-Produktion in Sachsen: Gegen den Trend abwärts


Der Volkswagen-Konzern kann von steigenden Absatzzahlen auf dem Automarkt in Europa nur wenig profitieren. Der Marktanteil von VW sank im Januar im Vergleich zum Vorjahr von 25,5 auf 24,2 Prozent, wie der europäischen Herstellerverband ACEA mitteilt.

Eigentlich sieht es auf dem europäischen Automarkt gut aus: Die Absatzzahlen stiegen um 6,2 Prozent auf 1,06 Millionen verkaufte Fahrzeuge. Besonders in den ehemaligen Krisenländern Spanien, Portugal und Irland kauften die Menschen mehr Autos. In Irland stiegen die Absätze gar um mehr als 30 Prozent.

Auch in Osteuropa schafften sich viele Verbraucher neue Autos an. In Slowenien, der Slowakei, Ungarn oder Rumänien kletterten die Verkaufszahlen um mehr als zehn Prozent.

Kernmarke VW verkauft sogar weniger

Allerdings handelt es sich bei diesen Ländern um vergleichsweise kleine Märkte. In den drei größten Automärkten Deutschland, Großbritannien und Frankreich fiel das Wachstum mit rund drei Prozent deutlich geringer aus.

Doch nicht mal dieses Wachstum konnte Volkswagen Chart zeigen mitgehen. Die Kernmarke Volkswagen büßte gar 3,8 Prozent ein. Auch Seat und Porsche Chart zeigen verkauften weniger Autos. Zuwächse konnten Audi Chart zeigen und Skoda verbuchen. Ob und in welchem Umfang die Abgasaffäre zu den rückläufigen Verkäufen von Volkswagen beitragen hat, ist unklar.

Mercedes konnte seine Absatzzahlen überdurchschnittlich steigern und verkaufte 9,0 Prozent mehr Wagen. BMW Chart zeigen lag mit 4,9 Prozent unterhalb des Marktwachstums.

Zu den größten Gewinnern bei den Marken gehören Ford Chart zeigen und Opel - beide verkauften rund zwölf Prozent mehr Wagen.

sep/Reuters/AP

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