Wohnungskonzern Vonovia scheitert mit Mega-Übernahme

Es wäre der größte Deal auf dem deutschen Immobilienmarkt gewesen: Doch die Aktionäre von Deutsche Wohnen haben das Angebot des Konkurrenten Vonovia deutlich abgelehnt.

Vonovia-Zentrale in Bochum: Konzern kann Deutsche Wohnen nicht kaufen
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Vonovia-Zentrale in Bochum: Konzern kann Deutsche Wohnen nicht kaufen


Der Mega-Deal auf dem Immobilienmarkt ist gescheitert. Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia Chart zeigen habe nicht genug Anleger von einer Fusion mit der kleineren Rivalin Deutsche Wohnen Chart zeigen überzeugen können.

Die Annahmequote liegt nach vorläufigen Berechnungen nur bei gut 30 Prozent, wie der Bochumer Konzern mitteilte. Vonovia hatte zuletzt mindestens 44 Prozent angepeilt und zusätzlich auch die Inhaber von Wandelanleihen im Boot gewähnt.

Inklusive Schulden wäre der Deal 14 Milliarden Euro schwer gewesen - der größte, den es je auf dem deutschen Wohnungsmarkt gegeben hätte. Der Vorstand von Deutsche Wohnen hatte sich in den vergangenen Monaten allerdings erbittert gegen ein Zusammengehen mit dem im Dax notierten Vonovia-Konzern gewehrt.

ade/dpa/Reuters



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