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Vorwurf des Insider-Handels Ex-Goldman-Aufsichtsrat stellt sich den Behörden

Er soll in den größten Finanzskandal in der Geschichte der Wall Street verwickelt sein: Ein Ex-Aufsichtsrat von Goldman Sachs wird verdächtigt, dem Milliardenbetrüger Raj Rajaratnam Insider-Informationen zugespielt zu haben. Nun stellt er sich dem FBI.

New York - Bereits im Juni hat ihn ein Aktionär von Goldman Sachs verklagt, nun muss sich Rajat Gupta auch gegen Anklagen der US-Justiz wehren. Der ehemalige Aufsichtsrat der Großbank und Ex-Chef der Beraterfirma McKinsey will sich am Mittwoch nun den Behörden stellen.

Gupta ist einer der prominentesten Manager, die verdächtigt werden, in den Insider-Skandal um Raj Rajaratnam verstrickt zu sein. Der Fall hatte 2009 erhebliches Aufsehen erregt: Zahlreiche Börsenprofis, Spitzenmanager und Anwälte hatten untereinander börsenrelevante Informationen ausgetauscht. Laut Staatsanwaltschaft profitierte Rajaratnam allein mit 70 bis 75 Millionen Dollar von dem Insider-Wissen.

Die Ermittlungen dauerten mehr als sechs Jahre, Ende 2009 ließen sie den Wall-Street-Star schließlich auffliegen. Insgesamt beschuldigten die Behörden 46 Personen - mehr als 30 sind inzwischen verurteilt worden.

Guptas Anwalt wollte sich zu möglichen Klagen nicht äußern. Er teilte lediglich mit, Vorwürfe, sein Mandant sei in illegale Handlungen verstrickt, seien unbegründet. Gupta sei unschuldig und habe weder mit Insider-Informationen gehandelt noch Rajaratnam Informationen geliefert.

Goldman-Chef hat den Ex-Kontrolleur belastet

Der Hauptangeklagte Rajaratnam bekam sein Urteil Mitte Oktober: Ein Gericht in New York verurteilte den US-Milliardär zu elf Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe in Höhe von zehn Millionen Dollar. Bereits im Mai war Rajaratnam schuldig gesprochen worden, mit vertraulichen Informationen an der New Yorker Börse Millionengewinne gemacht zu haben.

Das Urteil bleibt damit deutlich hinter dem Antrag der Staatsanwaltschaft zurück. Diese hatte eine Freiheitsstrafe von neunzehneinhalb Jahren für den Gründer des Hedgefonds Galleon gefordert.

In dem Prozess wurde auch Goldman-Chef Lloyd Blankfein als Zeuge gehört. Er sagte aus, Gupta habe die Vertraulichkeit verletzt und geheime Vorstandsbeschlüsse nach außen getragen.

cte/Reuters

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insgesamt 2 Beiträge
und 10 Mil. Strafe..... was für eine abschreckende Strafe?! Lebenslang und Enteignung seines gesamten Vermögens wären wohl eher angemessen gewesen!
und 10 Mil. Strafe..... was für eine abschreckende Strafe?! Lebenslang und Enteignung seines gesamten Vermögens wären wohl eher angemessen gewesen!
Phoenix2006 26.10.2011
Wir sind nicht mehr bereit für "Weiße Kragen Kriminelle" die Folgen zu tragen, die unsere Zukunft damit systematisch zerstören!!!
Zitat von sysopEr soll in den größten Finanzskandal in der Geschichte der Wall Street verwickelt sein: Ein Ex-Manager von Goldman Sachs wird verdächtigt, dem Milliardenbetrüger Raj Rajaratnam Insiderinformationen zugespielt zu haben. Nun stellt er sich dem FBI. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,794028,00.html
Wir sind nicht mehr bereit für "Weiße Kragen Kriminelle" die Folgen zu tragen, die unsere Zukunft damit systematisch zerstören!!!
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