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Vulkanasche Airlines klagen wegen Luftraumsperrung

Passagiere am Flughafen Berlin Schönefeld: Flugstopp war unnötig Zur Großansicht
AFP

Passagiere am Flughafen Berlin Schönefeld: Flugstopp war unnötig

Der Vulkanausbruch hat ein Nachspiel: Die Fluggesellschaften Air Berlin und Condor klagen gegen die Flugsicherung und ihre Luftraumsperre im Mai. Die Lufthansa prüft die Sachlage noch. 

Darmstadt - Die Aschewolke, die im Mai für Chaos im Flugverkehr sorgte, beschäftigt nun auch die Justiz: Die Airlines Air Berlin und Condor haben gegen die Flugsicherung DFS geklagt. Diese hatte nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Grímsvötn in Deutschland Flugverbote verhängt. "Wir wollen mit der Klage prüfen, ob die Flugbeschränkungen rechtmäßig waren", sagte ein Sprecher von Air Berlin am Mittwoch. Die Klageschrift sei vergangene Woche beim Verwaltungsgericht Darmstadt eingereicht worden.

Um Schadenersatzforderungen geht es dem Unternehmen zufolge zunächst nicht. Der Sprecher betonte, dass die Flugsicherung das Verbot nicht selbstständig ausgesprochen habe, sondern auf Anweisung des Bundesverkehrministeriums, dem die DFS unterstellt ist.

Die Lufthansa, die wegen des Flugverbots 150 Flüge streichen musste, gibt sich zurückhaltender. Sie prüft nach Aussagen einer Sprecherin lediglich die Sachlage.

Nach dem Ausbruch des isländischen Grímsvötn waren Ende Mai wegen der nach Europa driftenden Aschewolke mehrere Flughäfen geschlossen worden. In Hamburg, Bremen und Berlin konnten Flugzeuge zeitweilig nicht starten und landen. Die Flugverbote gründeten auf Wetterdaten über den Wind und auf Informationen über die Aschemenge, die der Vulkan angeblich gespuckt hatte. Doch bereits während des Flugverbots hatten erste

Messungen ergeben, dass die Aschewolke wohl keine Gefahr für Flugzeuge darstellte. Das Bundesverkehrsministerium hingegen verteidigte seinen Krisenplan: "Sicherheit geht vor, wir wollten mit dem Flugverbot jedes Risiko vermeiden", sagte ein Ministeriumssprecher.

sar/Reuters/AFP

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insgesamt 3 Beiträge
Gani 29.06.2011
... klagt die Ameise und pinkelt ins Meer.
... klagt die Ameise und pinkelt ins Meer.
entreotto 29.06.2011
tja, warum nicht. Sicherheit ist wichtig, aber Air Berlin schreibt jedes Jahr rote Zahlen, daa Gescäft darf nicht unnötig von Beamten kaputt gemacht werden. AB wollte doch auch wegen der neuen Luftverkehrsabgabe klagen, da hat [...]
Zitat von sysopDer Ausbruch hat ein Nachspiel:*Die Fluggesellschaft Air Berlin klagt gegen die Flugsicherung und ihre*Luftraumsperre im Mai. Auch die Airline Condor soll rechtliche Schritte prüfen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,771381,00.html
tja, warum nicht. Sicherheit ist wichtig, aber Air Berlin schreibt jedes Jahr rote Zahlen, daa Gescäft darf nicht unnötig von Beamten kaputt gemacht werden. AB wollte doch auch wegen der neuen Luftverkehrsabgabe klagen, da hat man dann nichts mehr gehört, schade, das wäre auch sehr wichtig gewesen.
Pollasto 29.06.2011
Da gibts kein "aber" Zudem ist es NICHT das Problem der DFS oder des Bundesverkehrsministerium, wenn AB rote Zahlen schreibt. Das liegt auch nicht an der Luftverkehrsabgabe. Die Leute fliegen, als gäbe es kein [...]
Da gibts kein "aber" Zudem ist es NICHT das Problem der DFS oder des Bundesverkehrsministerium, wenn AB rote Zahlen schreibt. Das liegt auch nicht an der Luftverkehrsabgabe. Die Leute fliegen, als gäbe es kein Morgen. Paxe ohne Ende, wohin das Auge reicht.
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Risiken von Aschewolken
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Sperrung des Luftraums
Für eine Sperrung des Luftraums sind die nationalen Verkehrsministerien zuständig - in Deutschland dementsprechend das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Über eine etwaige Sperrung wird in enger Absprache mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) entschieden.

Die Flugsicherungsbehörde Eurocontrol koordiniert die Flugbewegungen zwischen den verschiedenen europäischen Lufträumen. Ihr Hauptsitz ist in Brüssel, in Deutschland ist die Organisation nur für einen geringen Teil der Flüge im Norden des Landes zuständig. Um die Abstimmung der Flugpläne in Europa kümmert sich die Unterabteilung Central Flow Management Unit (CFMU). Von dort werden die Informationen zu den Fluglotsen an den Flughäfen weitergeleitet.




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