Hamburg - Volkswagen
hat im ersten Quartal kräftig zugelegt. Der Betriebsgewinn kletterte von Januar bis März um zehn Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, wie der Wolfsburger Konzern am Donnerstag mitteilte. Den Umsatz steigerte Volkswagen binnen Jahresfrist um mehr als ein Viertel auf 47,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen verkaufte im ersten Quartal weltweit erstmals mehr als zwei Millionen Fahrzeuge. Damit schnitt Europas größter Autobauer besser ab als erwartet. Die im Dax gelistete Vorzugsaktie des Unternehmens gewann teils mehr als vier Prozent an Wert.
Auch der Medizinkonzern Bayer
ist dank eines florierenden Agrarchemiegeschäfts mit einem kräftigen Gewinnanstieg ins Jahr gestartet. Der operative Gewinn stieg im ersten Quartal um 9,4 Prozent auf 2,44 Milliarden Euro - deutlich stärker als von Analysten erwartet. Der Umsatz betrug 10,06 Milliarden Euro - 6,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 1,05 Milliarden Euro - ein sattes Plus von 53,5 Prozent. Die Aktie stiegt zeitweise um mehr als drei Prozent.
Der Medizinkonzern Fresenius
macht am Donnerstag vor allem durch seine geplante Übernahme des Rhön-Klinikums Schlagzeilen. Doch auch die Entwicklung des Konzerns kann sich sehen lassen. Nach vorläufigen Zahlen habe sich Fresenius im ersten Quartal 2012 hervorragend entwickelt, teilte der Konzern am Donnerstag in Bad Homburg mit. Im ersten Quartal legte der Umsatz demnach um 13 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zu. Das Konzernergebnis stieg um 18 Prozent auf 200 Millionen Euro. Für das restliche Jahr prognostiziert der Konzern einen Gewinnanstieg von 12 bis 15 Prozent.
Einzig die Deutsche Bank
enttäuschte die Analysten. Der Gewinn lag mit 1,4 Milliarden Euro deutlich unter den Einnahmen von vor einem Jahr. Seinerzeit hatte das Institut aufgrund einer starken Konjunkturbelebung noch 2,1 Milliarden Euro verdient. Vor Steuern machte Deutschlands größtes Geldhaus dieses Mal einen Gewinn von 1,9 Milliarden Euro; im Vorjahreszeitraum waren es gut drei Milliarden gewesen. Analysten hatten dieses Mal im Schnitt mit 2,4 Milliarden gerechnet. Die Konzernaktie rutschte am Vormittag fast drei Prozent ins Minus.
ssu/dpa-AFX/Reuters
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