New York - US-Milliardär Warren Buffet hatte offenbar auch die US-Börse im Visier. US-Medien berichten von Buffets Vorhaben, den Börsenbetreiber NYSE Euronext selbst zu kaufen.
Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway sei im späten November 2012 mit einem Kaufangebot an die NYSE Euronext herangetreten, berichteten der US-Wirtschaftssender CNBC und die "New York Times". Doch sein Vorhaben scheiterte: Der von ihm genannte Preis habe unter dem gelegen, den die US-Rohstoffbörse IntercontinentalExchange (ICE) nun biete, heißt es in den Berichten. Die ICE legte im Dezember ein offizielles Kaufangebot über 8,2 Milliarden Dollar (6,1 Mrd Euro) vor. Der NYSE-Verwaltungsrat unterstützt die Offerte.
Die New York Stock Exchange hatte ursprünglich mit der Deutschen Börse zusammengehen wollen, doch die EU-Wettbewerbshüter verhinderten die Fusion vor einem Jahr. Seitdem suchte die NYSE Euronext nach einem neuen Partner. In einer Börsenpflichtmitteilung ist von einem "Unternehmen A" die Rede, das auf die NYSE Euronext zugegangen sei. Dabei habe es sich um Berkshire Hathaway gehandelt, berichteten die zwei US-Medien.
fhu/dpa
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