Investor schichtet um Warren Buffett kauft Anteile an Ratiopharm-Mutter - und Apple, Apple, Apple

Warren Buffet investiert in den israelischen Pharmaproduzenten Teva, dem auch Ratiopharm gehört. Allerdings stellt die Summe, die der Wall-Street-Star für weitere Apple-Aktien ausgibt, alles andere in den Schatten.

Warren Buffett (Archiv)
REUTERS

Warren Buffett (Archiv)


Warren Buffett hat viel Geld - mehr, als er ausgeben kann: Im vergangenen Jahr machte der US-Investor Schlagzeilen, weil er für mehr als 100 Milliarden Dollar liquide Mittel keine passenden Anlageziele fand (hier geht's zum Text: Buffett weiß nicht wohin mit seinen Milliarden).

Nun hat Buffett sein Portfolio umgeschichtet. Unter anderem steckt der Starinvestor deutlich mehr Geld in seine Beteiligung an der Ratiopharm-Mutter Teva - er hat sie verdoppelt. Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway teilte am Dienstag mit, nun 40,5 Millionen Hinterlegungsscheine (ADRs) des israelischen Generikaherstellers im Wert von 693 Millionen Dollar zu halten.

Ein Großteil der Investitionen von 14,8 Milliarden Dollar im ersten Quartal sei aber in Apple geflossen. 240 Millionen Apple-Aktien im Wert von mehr als 40 Milliarden Dollar hat Berkshire nun und ist damit zum zweitgrößten Anteilseigner des iPhone- und iPad-Herstellers nach der Vanguard Group geworden.

Fotostrecke

20  Bilder
"Forbes"-Liste: Das sind die reichsten Menschen der Welt

"Klar mag ich Apple", hatte Buffett Anfang des Monats in einem TV-Interview gesagt. "Wir haben rund fünf Prozent der Firma gekauft. Ich würde liebend gern hundert Prozent besitzen."

Den Anteil an dem Verlagshaus Graham Holdings, zu dem früher die Washington Post gehörte, verkaufte Berkshire vollständig. Buffett war dort in den Siebzigerjahren eingestiegen. Mit der 2001 verstorbenen Herausgeberin Katharine Graham war er jahrelang befreundet. Die Zeitung wurde 2013 an Amazon-Gründer Jeff Bezos verkauft. Zu Berkshire gehören weiterhin 32 Tageszeitungen.

Berkshire erhöhte zudem seine Anteile an Delta, Monsanto, Bank of New York Mellon und US Bancorp. Die Beteiligungen unter anderem an United Continental oder Wells Fargo reduzierte Buffett.

beb/Reuters

TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.