Zuckerberg-Rivalen Winklevoss-Zwillinge sollen Bitcoin-Milliardäre sein

Bekannt wurden Cameron und Tyler Winklevoss, weil sie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wegen Ideenklaus verklagten. Inzwischen investieren die Zwillinge in Bitcoins - und könnten damit nun zu Krypto-Milliardären geworden sein.

Tyler (l.) und Cameron Winklevoss (Archivbild)
REUTERS

Tyler (l.) und Cameron Winklevoss (Archivbild)


Die Zwillinge Cameron and Tyler Winklevoss sollen als erste öffentlich bekannte Investoren zu Milliardären in der Krypto-Währung Bitcoin geworden sein. Das berichtet der britische "Telegraph". Das Bruderpaar war durch eine Klage gegen den Facebook-Gründer und früheren Kommilitonen Mark Zuckerberg bekannt geworden, den die beiden des Ideenklaus bezichtigten.

In einem Vergleich mit Zuckerberg waren den Zwillingen 65 Millionen US-Dollar zugesprochen worden. Davon investierten sie dem Bericht zufolge 2013 rund 11 Millionen in Bitcoins, die damals 120 Dollar pro Münze kosteten. Angesichts eines massiven Kursanstiegs dürfte das Investment demnach mittlerweile einen Milliardenwert erreicht haben.

Allerdings ist der Bitcoin-Kurs in den vergangenen Wochen stark geschwankt: Noch am Donnerstag war er nach einem Sprung über die Marke von 11.000 Dollar wieder auf rund 9000 Dollar gefallen. Notenbanker warnten vor diesem Hintergrund erneut vor der Unberechenbarkeit der Digitalwährung. Zu Jahresbeginn stand der Bitcoin erst bei 1000 Dollar.

Die Winklevoss-Brüder nannten die Kryptowährung in der Vergangenheit "besser als Gold" und das "potenziell größte soziale Netzwerk". Sie haben jedoch auch ein Interesse daran, Bitcoins stark zu reden: Seit 2015 betreiben sie die Bitcoin-Börse Gemini.

Videoanalyse: Der Hype um Kryptowährungen

SPIEGEL ONLINE; Reuters

dab/dpa

insgesamt 15 Beiträge
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hausfeen 04.12.2017
1. Wie bei jedem Kettenbrief darf man sich nicht am Ende ...
... der Pyramide befinden. Wenn die beiden noch nicht in harte Währung getauscht haben, sind sie erst einmal nur Milliardäre von heißer Luft.
duncan_ 04.12.2017
2. Na ja,
dann sollen sie mal versuchen ihre Bitcoin-Milliarden wieder in Dollar zu tauschen ... dann werden wir ja sehen, obs funktioniert. Der Name Winklevoss recht mir eigentlich schon als Warnung.
manatiseekuh 04.12.2017
3. Milliardäre?
Milliardäre ist Mehrzahl. Bei gekauften 91.700 Coins zu 120 Dollar sind diese bei einem Kurs von 11.800 gerade mal 1,09 Milliarden wert. Das macht sie nur zu halben Millardären. Und jetzt ist es eh wieder weniger wert. Vielleicht sollten die in Tulpenzwiebeln investieren, man weiß ja nie ;-)
Rubyconacer 04.12.2017
4. Bitcoin
Es heißt Bitcoin, verdammt noch mal! Wer dichtet immer dieses „s“ dazu. Man sagt doch auch nicht 1 Mark, 2 Märker...
ollis.post 04.12.2017
5.
SPON möchte den Bitcoin ganz offensichtlich pushen, so oft wird darüber berichtet. Eigentlich sollte das eine Warnung an jeden Leser sein.
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