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Wirtschaft in der Hauptstadt Wie Berlin wieder boomen kann

Gasturbinenwerk von Siemens in Berlin: Eine der wenigen florierenden Industriebetriebe Zur Großansicht
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Gasturbinenwerk von Siemens in Berlin: Eine der wenigen florierenden Industriebetriebe

5. Teil: Abschied von der Armenhauptstadt - wie geht es weiter mit Berlin?

Die Basis ist offenbar vorhanden. Aber wie geht es jetzt weiter? Nach der McKinsey-Studie könnten bis 2020 eine halbe Million neuer Arbeitsplätze in Berlin entstehen. Zwingende Voraussetzung dafür sei, dass auf neue Kernbereiche in Tourismus, Gesundheit, Elektromobilität und Informations- und Kommunikation gesetzt wird.

Andere Experten halten das für unrealistisch. Forscher vom DIW etwa gehen von einen möglichen Neuzuwachs von 300.000 Arbeitsplätzen aus. Der Berliner Senat hält sich mit einer Prognose zurück. Dazu seien die bundesweite und internationale Entwicklung zu wenig kalkulierbar.

Dennoch hat die Stadtregierung gehandelt. Um neben dem Tourismus noch weitere Bereiche zu stärken, hat der Berliner Senat Anfang Mai den "Masterplan Industriestadt Berlin 2010" unterzeichnet. Mit diesem will Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) ein industrielles Wachstum schaffen, das über dem Bundesdurchschnitt liegt.

Nach Angaben des Senats fehlen in Berlin 90.000 industrielle Jobs. Wo diese jetzt entstehen sollen, ist klar: Der Masterplan soll sich vor allem auf Wissenschaft, Elektromobilität, erneuerbare Energien und Elektroindustrie konzentrieren.

Einiges spricht jedoch dafür, dass Berlin die Trendwende bereits geschafft hat: Während die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Hauptstadt zwischen 1999 und 2005 um rund ein Zehntel schrumpfte, wuchs sie zwischen 2005 und 2009 um gut neun Prozent. 2005 war auch bundesweit eine Trendwende erkennbar, doch seit 2005 wächst Berlin schneller als der Bundesdurchschnitt. Zusammen mit Hamburg hat die Stadt bei der Zahl der Beschäftigten die höchsten Wachstumsraten.

Die Armenhauptstadt scheint sich langsam von ihrem Image zu befreien.

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insgesamt 1102 Beiträge
rotte 31.08.2010
Berlin wird künstlich hoch gejubelt. Melztiegel. Keine ruhigen Nächte. Habe keine guten Erinnerungen.
Zitat von sysopDeutschland, was hast Du nur für eine Hauptstadt! Aufregend, kreativ, glanzvoll, arm, hässlich, brutal - geteilt, aber anders als früher. Eine Weltstadt, schon 20 Jahre lang im Werden. Wie sehen Sie Berlin - als eine aufregende Hauptstadt oder nur als Möchtegern-Metropole?
Berlin wird künstlich hoch gejubelt. Melztiegel. Keine ruhigen Nächte. Habe keine guten Erinnerungen.
Wallenstein 31.08.2010
Meine Erfahrungen in Berlin. Viele Stellen an den uriniert wird. Da stinkts. Ist das die berüchtigte Berliner Luft, Luft, Luft??? Die ähnelt der, wenn man in Frankfurt vor die Tür geht. Es gibt in Berlin nichts, was es man [...]
Zitat von sysopDeutschland, was hast Du nur für eine Hauptstadt! Aufregend, kreativ, glanzvoll, arm, hässlich, brutal - geteilt, aber anders als früher. Eine Weltstadt, schon 20 Jahre lang im Werden. Wie sehen Sie Berlin - als eine aufregende Hauptstadt oder nur als Möchtegern-Metropole?
Meine Erfahrungen in Berlin. Viele Stellen an den uriniert wird. Da stinkts. Ist das die berüchtigte Berliner Luft, Luft, Luft??? Die ähnelt der, wenn man in Frankfurt vor die Tür geht. Es gibt in Berlin nichts, was es man auch woanders haben kann. Musicals, Theater in Hamburg, Bochum, Köln, Stuttgart, München. Discotheken habe ich auch woanders zu hauf. In anderen Städten ist die Kneipendichte größer. Da dürfen sich die Berliner gar nix einbilden. Ich musste nirgendswo so weit bis zu nächsten Kneipe laufen wie in Berlin. Da holte man sich fast schon Blasen an die Füße. Die Arroganz vorallem der West-Berliner, alles um sie herum sei Provinz, kann man nur müde belächeln. Die Ostberliner waren mir symphatischer. Die waren nicht so arrogant.
CAJ 31.08.2010
Berlin ist eine Hauptstadt über die man sich immer mehr "aufregen" muß.
Zitat von sysopDeutschland, was hast Du nur für eine Hauptstadt! Aufregend, kreativ, glanzvoll, arm, hässlich, brutal - geteilt, aber anders als früher. Eine Weltstadt, schon 20 Jahre lang im Werden. Wie sehen Sie Berlin - als eine aufregende Hauptstadt oder nur als Möchtegern-Metropole?
Berlin ist eine Hauptstadt über die man sich immer mehr "aufregen" muß.
Wallenstein 31.08.2010
Ja aufgrund des Kalten Krieges. Diese Propaganda in den Unterhaltungsshows im Fernsehen vor der Wende, immer der Extra-Gruß nach Berlin. Dieses Gejuble. Einfach affig. Verbrausen unser Geld.
Zitat von rotteBerlin wird künstlich hoch gejubelt. Melztiegel. Keine ruhigen Nächte. Habe keine guten Erinnerungen.
Ja aufgrund des Kalten Krieges. Diese Propaganda in den Unterhaltungsshows im Fernsehen vor der Wende, immer der Extra-Gruß nach Berlin. Dieses Gejuble. Einfach affig. Verbrausen unser Geld.
kdshp 31.08.2010
Hallo, ganz klar als Möchtegern-Metropole! Wenn die bundespolitik nicht dort wäre würde von berlin nix übrig bleiben außer das da mal ne mauer stand. Ach doch ja das die stadt pleite ist und da war mal was mit politik und [...]
Zitat von sysopDeutschland, was hast Du nur für eine Hauptstadt! Aufregend, kreativ, glanzvoll, arm, hässlich, brutal - geteilt, aber anders als früher. Eine Weltstadt, schon 20 Jahre lang im Werden. Wie sehen Sie Berlin - als eine aufregende Hauptstadt oder nur als Möchtegern-Metropole?
Hallo, ganz klar als Möchtegern-Metropole! Wenn die bundespolitik nicht dort wäre würde von berlin nix übrig bleiben außer das da mal ne mauer stand. Ach doch ja das die stadt pleite ist und da war mal was mit politik und banken.
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Berlin im Überblick
Wie kein anderer Ort stand Berlin für die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Von 1961 bis 1989 war die Stadt durch die Berliner Mauer getrennt. Nach der Wende wurde Berlin wieder Hauptstadt im geeinten Deutschland. Schon 1991 beschloss der Bundestag, damals noch in Bonn, den Umzug der Regierung an die Spree. Acht Jahre später packten die Parlamentarier ihre Koffer. 2001 zog Gerhard Schröder als erster Regierungschef in das neue Bundeskanzleramt. Nach und nach wurde ein Teil des Verwaltungsapparats nach Berlin verlegt. Denn bis heute halten sechs Ministerien ihren Hauptsitz weiter am Rhein - und die Mehrheit der Beamten (9000) ist weiterhin dort angesiedelt. Zum Vergleich: In Berlin sind es rund 8000 Bundesbeamte.






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