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19. Februar 2016, 17:11 Uhr

Expertengremium

Yahoo lässt sich zu eigener Zerschlagung beraten

Die mögliche Auflösung von Yahoo wird konkreter. Ein unabhängiger Ausschuss soll Verkaufsoptionen prüfen, die Großbanken Goldman Sachs und JP Morgan helfen mit.

Der Internetkonzern Yahoo lässt sich von einem Gremium unabhängiger Berater zu einer möglichen Zerschlagung beraten. Der Ausschuss werde von den US-Banken Goldman Sachs und JP Morgan sowie der Kanzlei Cravath, Swaine & Moore unterstützt, teile Yahoo mit. Geplant sei ein Prozess, um mit möglichen Kaufinteressenten in Kontakt zu kommen.

Yahoo steht wegen der Dominanz von Google und Facebook massiv unter Druck. Der Unternehmenschefin Marissa Mayer gelang es bisher nicht, die Werbe-Einnahmen bei dem Konzern zu erhöhen. Jetzt sollen 15 Prozent der Stellen wegfallen. Auch ein Großteil der eigenen Digitalmagazine wird eingestellt.

Zudem soll das Internet-Kerngeschäft in eine neue Firma ausgelagert werden. Damit will Yahoo eine Trennung vor der milliardenschweren Beteiligung an der chinesischen Handelsplattform Alibaba ohne Steuerzahlungen umsetzen. Unter den Interessenten für Teile von Yahoo oder das ganze Unternehmen sind laut Medienberichten der Telekommunikations-Riese Verizon und Finanzinvestoren.

dab/dpa/Reuters

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