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Quartalszahlen: Yahoo steigert Umsatz auf 1,1 Milliarden Dollar

Yahoo-Niederlassung in Genf:  1,1 Milliarden Dollar in drei Monaten  Zur Großansicht
REUTERS

Yahoo-Niederlassung in Genf: 1,1 Milliarden Dollar in drei Monaten

Der Konzernumbau von Yahoo-Chefin Marissa Mayer zeigt offenbar erste Erfolge: Das US-Unternehmen steigerte seinen Umsatz und legte auch beim Netto-Gewinn im Vergleich zum Vorjahr zu.

Sunnyvale/San Francisco - Yahoo hat seinen Umsatz im dritten Quartal leicht gesteigert. Der US-Konzern erlöste nach eigenen Angaben 1,1 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 860 Millionen Euro) und steigerte den Umsatz damit zwischen Juli und September um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zudem zeigt der am Dienstag veröffentlichte Finanzbericht einen deutlichen Anstieg von 296,7 Millionen auf 6,77 Milliarden Dollar beim Netto-Gewinn.

Der Konzern übertraf damit die zuletzt zurückhaltenden Markterwartungen. Der gestiegene Umsatz täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die für Yahoo wichtige Display-Werbung dem Konzern weiter Probleme macht: In dieser Sparte ging der Umsatz um fünf Prozent zurück. Dafür stiegen die Erlöse in der Suchmaschinen-Sparte um vier Prozent. Erstmals wies Yahoo zudem seinen Umsatz im Mobilgeschäft aus, der sich auf mehr als 200 Millionen Dollar belaufen haben soll.

"Wir hatten ein gutes, solides Quartal", sagte Konzernchefin Marissa Mayer. Sie will durch neue Inhalte und Funktionen mehr Nutzer und damit Werbeanzeigen auf Yahoo-Angebote locken. Bislang war die Entwicklung eher durchwachsen, nun sind laut Mayer erste Erfolge erkennbar.

Yahoo leidet unter der harten Konkurrenz von Rivalen wie Google und Facebook. Alle drei Unternehmen finanzieren sich größtenteils über Werbung. Zum einen verkaufen sie grafische Werbeanzeigen, sogenannte Banner, und zum anderen bezahlte Links bei Suchmaschinen. Derzeit versuchen sie vor allem, im umkämpften Markt mit Smartphones und Tablets Anteile zu gewinnen. Zuletzt war bekannt geworden,dass Yahoo eine Beteiligung am Foto-Startup "Snapchat" erwägt. Die vor allem bei jungen Nutzern beliebte App soll 10 Milliarden Dollar wert sein.

mxw/Reuters/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Macht keinen Sinn...
xing1988 22.10.2014
Wie zum Teufel kommt ihr auf über 6 Milliarden Gewinn bei einem Umsatz von 1,1 Milliarden....rofl....
2.
dapmr75 22.10.2014
Der Sondereffekt Alibaba wird nicht beleuchtet (daher der riesige Gewinn bei stagnierendem Umsatz), die Informationen zu Umsatz durch Zukäufe wird nicht beleuchtet und auch sonst liest sich der Artikel eher wie eine Durchhalteparole. Erkennbare Verbesserungen des Geschäftsmodells gibt es nicht und Ms. Wonder-Mayer bleibt es weiter schuldig zu beweisen, dass sie ihr Geld auch nur ansatzweise wert ist.
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