US-Bankenbeben Wie sicher Ihr Geld noch ist

Ist mein Geld auf der Bank noch gut aufgehoben? Durch die Zuspitzung der Finanzkrise wächst in Deutschland die Nervosität unter den Anlegern. SPIEGEL ONLINE erklärt, welche Gefahren wirklich drohen - und welche nicht.

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Hamburg - Die Börsenkurse in ganz Europa verlieren weiter an Wert, und Finanz-Gurus blicken mit Sorge auf die Börsencharts. Aus Sorge vor Liquiditätsengpässen pumpt die Europäische Zentralbank (EZB) erneut 70 Milliarden Euro in den Markt. Denn aus Angst vor neuen Abschreibungen halten die Banken derzeit Geld zurück und leihen es sich nicht mehr im sonst üblichen Umfang.

Krise an den Finanzmärkten: Geld lieber im Sparschwein bunkern?
DPA

Krise an den Finanzmärkten: Geld lieber im Sparschwein bunkern?

Am Montag war die Finanzkrise mit voller Wucht zurückgekehrt. Nach einem verzweifelten Überlebenskampf hatte die viertgrößte US-Investmentbank Lehman Brothers am Morgen Gläubigerschutz angemeldet. Zwar gibt es inzwischen Meldungen, nach denen der britische Barclays-Konzern offenbar erwägt, Lehman doch noch zu übernehmen - und so vor dem Aus zu retten. Doch die Nervosität bleibt, die Börsenkurse flimmern weiter.

Auch in Deutschland wächst die Unruhe unter den Anlegern. Neben Börsianern fürchten zusehends auch Otto-Normal-Sparer um ihr Geld. Dabei sind Bankeinlagen hierzulande so gut geschützt wie in kaum einem anderen europäischen Land. Auch Sparformen wie die Lebensversicherung gelten als sicher. Verbraucherschützer warnen daher vor einer Panik.

SPIEGEL ONLINE zeigt, welche Gefahren Anlegern durch die Zuspitzung der Finanzkrise tatsächlich entstehen - und welche nicht.



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