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Vulkankrise Acht Lehren aus dem Asche-Chaos

Folgen der Wolke: Die Asche und das Chaos
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Die Aschewolke hat sich verzogen - Firmen, Forscher und Politik ziehen Bilanz. Warum lief so viel schief? Wie kann Europa in Zukunft besser vorbereitet sein? SPIEGEL ONLINE beschreibt, was getan werden muss.

Hamburg - Das Chaos in Europa war komplett: Knapp eine Woche stand der Flugverkehr weitgehend still, weil der isländische Gletschervulkan Eyjafjallajökull eine riesige Aschewolke in die Luft gepustet hatte. 95.000 Flüge wurden gestrichen. Überall auf der Welt strandeten Passagiere.

Nun stellt sich heraus: Das umfangreiche Flugverbot war womöglich unnötig. Das zeigen Untersuchungen britischer Luftfahrtexperten (siehe unten).

Immerhin normalisiert sich der Luftverkehr in Deutschland wieder. Nur noch vereinzelt fallen Flüge in Frankfurt oder München aus. Die Deutsche Flugsicherung hatte den Luftverkehr Mitte der Woche wieder geöffnet.

Zum Alltag kann die Luftfahrtbranche dennoch nicht zurückkehren. Airlines klagen über enorme Kosten und Umsatzeinbußen, die durch die Ausfälle entstanden sind. Auch in der Industrie standen Teile der Produktion still, weil der Nachschub ausblieb. Manche Unternehmen drohen damit, den Staat wegen des angeblich zu strikten Flugverbots zu verklagen.

Fest steht: Die Geschehnisse der vergangenen Tage müssen aufgearbeitet werden. War die Luftraumsperrung wirklich nötig? Wie sollte man künftig in solchen Fällen reagieren?

SPIEGEL ONLINE analysiert, welche Lehren Luftfahrtindustrie, Wissenschaftler und Behörden aus der Krise ziehen.

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insgesamt 138 Beiträge
Fackus 24.04.2010
... die in ihrer Dämlichkeit glatt aus dem ZdF Politbarometer entsprungen sein könnte. Ach - da war sie neulich sogar ? ... klaro. Als ob von uns Normalos irgendeiner das tatsächlich beantworten könnte! Keiner hat seinen [...]
Zitat von sysopNach dem europaweiten Reise-Chaos dauert die Diskussion über den Umgang mit dem Vulkanausbruch weiterhin an. Inzwischen erscheinen die Entscheidungen zweifelhaft. War die radikale Sperrung des Luftraums überhaupt notwendig?
... die in ihrer Dämlichkeit glatt aus dem ZdF Politbarometer entsprungen sein könnte. Ach - da war sie neulich sogar ? ... klaro. Als ob von uns Normalos irgendeiner das tatsächlich beantworten könnte! Keiner hat seinen Rüssel zum Schnuppern in 6000m über Grund gehängt. Kaum einer wird wissen, was da überhaupt rumgeflogen ist oder hat je einen Vulkan von innen gesehen. Na - dann wird's ja gleich wieder losgehen: Druff auf die Entscheider ! Aber mal nachdenken, was man in so einem Fall an verantwortlicher Stelle wirklich selber getan hätte.
semper fi 24.04.2010
Die zweideutige Antwort lautet: Jein. Die Sperrung war notwendig. Aber aufgrund des äusserst schlechten Krisenmanagements (in anderen Foren schon mehrfach ausgeführt) hat die Sperrung viel zu lange gedauert.
Zitat von sysopNach dem europaweiten Reise-Chaos dauert die Diskussion über den Umgang mit dem Vulkanausbruch weiterhin an. Inzwischen erscheinen die Entscheidungen zweifelhaft. War die radikale Sperrung des Luftraums überhaupt notwendig?
Die zweideutige Antwort lautet: Jein. Die Sperrung war notwendig. Aber aufgrund des äusserst schlechten Krisenmanagements (in anderen Foren schon mehrfach ausgeführt) hat die Sperrung viel zu lange gedauert.
Haio Forler 24.04.2010
Eben. Vermutlich dasselbe, einfach um sicher zu gehen. Ich hätte das Getöse hören wollen, wäre auch nur eine halbbesetzte Cessna wegen Asche abgestürzt.
Zitat von FackusNa - dann wird's ja gleich wieder losgehen: Druff auf die Entscheider ! Aber mal nachdenken, was man in so einem Fall an verantwortlicher Stelle wirklich selber getan hätte.
Eben. Vermutlich dasselbe, einfach um sicher zu gehen. Ich hätte das Getöse hören wollen, wäre auch nur eine halbbesetzte Cessna wegen Asche abgestürzt.
shaman1905 24.04.2010
Ich bin mir ganz sicher, was ich gemacht hätte: Gesperrt. Auch nur ein Menschenleben zu riskieren, solange vieles unklar war, hätte ich nicht verantworten wollen.
Ich bin mir ganz sicher, was ich gemacht hätte: Gesperrt. Auch nur ein Menschenleben zu riskieren, solange vieles unklar war, hätte ich nicht verantworten wollen.
rkinfo 24.04.2010
Genau ! Auch die Fluggesellschaften, Aibus & Boeing sowie die Triebwerkhersteller hatte keine Daten um die Asche zu bewerten. Ohne messbares Indiz was gefährlich und ungefährlich ist war die Sperrung unvermeidbar. Aber [...]
Zitat von semper fiDie zweideutige Antwort lautet: Jein. Die Sperrung war notwendig. Aber aufgrund des äusserst schlechten Krisenmanagements (in anderen Foren schon mehrfach ausgeführt) hat die Sperrung viel zu lange gedauert.
Genau ! Auch die Fluggesellschaften, Aibus & Boeing sowie die Triebwerkhersteller hatte keine Daten um die Asche zu bewerten. Ohne messbares Indiz was gefährlich und ungefährlich ist war die Sperrung unvermeidbar. Aber sowas muß nicht viele Tage dauern und vor allem nicht alle 6-10 Stunden neu geschoben werden.
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Vulkan Eyjafjallajökul
Der 1666 Meter hohe Vulkan Eyjafjallajökull im Süden Islands liegt großteils unter Eismassen verborgen. Er war bislang weniger aktiv als andere Vulkane Islands. Nur vier Eruptionen wurden seit der Besiedelung Islands dokumentiert. Sie verliefen anscheinend weniger explosiv als die aktuelle Eruption. Der Vulkan verfügt über einen vier Kilometer breiten Krater. Lava und Asche strömen zudem aus Klüften und Spalten, die sich über Dutzende Kilometer erstrecken.
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