"Bilanz"-Liste Das sind die reichsten Deutschen in der Schweiz

Ob es an der schönen Landschaft liegt? Oder an den niedrigen Steuern? Von den 300 reichsten Menschen in der Schweiz ist jeder Fünfte ein Deutscher. Die "Bilanz"-Reichenliste führt sie auf.

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Hamburg/Zürich - Am kommenden Sonntag geht es auch um ihr Geld: das der wohlhabenden Ausländer, die in der Schweiz leben. Denn in der Eidgenossenschaft stimmen die Wahlberechtigten darüber ab, ob die pauschale Besteuerung für Ausländer abgeschafft wird. Bislang ermöglicht diese Regelung zahlreichen wohlhabenden Zugezogenen, weniger Steuern zu zahlen als reiche Schweizer - und meist auch weniger als in ihren Herkunftsländern.

Auf rund 5500 wird die Zahl der Superreichen geschätzt, die von der Regelung profitieren. Darunter dürften sich auch zahlreiche Deutsche befinden. Auf der Liste der 300 reichsten Menschen in der Schweiz, die das Zürcher Wirtschaftsmagazin "Bilanz" jedes Jahr veröffentlicht, finden sich jedenfalls allein rund 60 Deutsche - Promis ebenso wie Öffentlichkeitsscheue.

Hier finden Sie eine Auswahl und die Top Ten der - nach Schätzung des Magazins "Bilanz" - reichsten Deutschen in der Schweiz in der Übersicht.

bos/fdi

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insgesamt 206 Beiträge
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heinerkarin 28.11.2014
1. Verbraucher
Jeder Verbraucher kann durch sein Verhalten dafür sorgen, ob fiese Superreichen noch reicher werden oder nicht. Ich für meinen Teil werde die Firmen dieser Personen meiden...obwohl ich mir so gerne einen Liebherr Bagger zum spielen gekauft hätte.
münchen_giesing 28.11.2014
2. Konsequenz
Dann soll Herr Vettel bitte auch unter der ,Schweizer Fahne Formel1 fahren. Inkl. niedrigeren Werbewertes...
Zores 28.11.2014
3. Globalisiert
In einer Welt der globalisierten Freiheit konkurrieren eben auch die Länder mittels ihrer Steuersysteme um die Reichsten und Begabtesten. Dies ist nur zu begrüßen, stellt dies doch ein notwendiges Korrektiv dar, um überbürokrtisierte Steuerstaaten in ihre Schranken zu weisen.
Progressor 28.11.2014
4. Worums geht
Teilt man das BIP durch die Anzahl der Einwohner einer Volkswirtschaft, dann erhält man das Pro-Kopf-BIP. Verdient jemand auch nur einen Cent mehr, dann muss folgerichtig ein anderer einen Cent weniger verdienen. Verdient jemand mehrere hunderttausend mehr, dann macht dies alternativlos (wenn dadurch kein Wirtschaftswachstum induziert wird, was es nicht tut) mehrere tausend Leute zu Hartz IV - Empfänger. Das heisst Armut wird so systemimmanent induziert, daran ändert eine wie auch immer gute Qualifikation in der Gesamtheit der Bevölkerung nichts und auch nicht der immer unterstellte (unwahre) fehlende Arbeitswille. Das wäre alles aber auch gar nicht so schlimm, wenn eine Volkswirtschaft unter diesen Bedingungen dauerhaft noch überleben könnte.
Progressor 28.11.2014
5. Sargdeckel des Untergangs
Zitat von ZoresIn einer Welt der globalisierten Freiheit konkurrieren eben auch die Länder mittels ihrer Steuersysteme um die Reichsten und Begabtesten. Dies ist nur zu begrüßen, stellt dies doch ein notwendiges Korrektiv dar, um überbürokrtisierte Steuerstaaten in ihre Schranken zu weisen.
Wenn Globalisierung die Konkurrenz um die niedrigsten Unternehmens- und Einkommenssteuern bedeutet, dann heisst dies Wettbewerb um die schlechtesten Umwelt-, Sozial- und Arbeitsstandards.
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