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Zeitungsverlage: Neven DuMont steigt bei Frankfurter Rundschau ein

Der Kölner Verlag Neven DuMont Schauberg wird einem Zeitungsbericht zufolge größter Anteilseigner des Verlags der "Frankfurter Rundschau". Der Kaufpreis soll mindestens 35 Millionen Euro betragen.

Frankfurt am Main - Das viertgrößte deutsche Zeitungshaus, das unter anderem den "Kölner Stadtanzeiger" verlegt, übernehme 50 Prozent der von der SPD-Medienholding DDVG gehaltenen Anteile, berichtet heute die "Süddeutsche Zeitung". Der Kaufpreis liege über 35 Millionen Euro.

Frankfurter Rundschau: Zehn Millionen Euro Verlust
DPA

Frankfurter Rundschau: Zehn Millionen Euro Verlust

Die DDVG hatte vor zwei Jahren 90 Prozent der Anteile des Druck- und Verlagshauses Frankfurt (DuV) übernommen, das die FR herausgibt. Damit wollte die Partei das linksliberale Traditionsblatt vor dem Aus zu bewahren.

Der Alteigentümer, die Karl-Gerold-Stiftung, soll zehn Prozent der Anteile behalten, die DDVG 40 Prozent. Im vergangenen Jahr schrieb das DuV dem Bericht zufolge noch rund zehn Millionen Euro Verlust. Auch die Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck war als Anwärter auf die Rundschau gehandelt worden.

tim/Reuters

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