Zulieferbetrieb: Touchscreens für iPhone kommen aus Deutschland

Das neue Apple-Handy iPhone sichert auch Arbeitsplätze in Deutschland: Der ostwestfälische Handyzulieferer Balda wird für den US-Konzern die Touchscreens produzieren.

Düsseldorf - Von dem im laufenden Jahr angepeilten Umsatz, den Balda mit den berührungsempfindlichen Bildschirmen erreichen will, werde das Apple-Geschäft den Löwenanteil ausmachen, sagte ein Firmensprecher heute morgen.

Balda war bereits im vergangenen Jahr in die Sparte eingestiegen. Damals hatte das Unternehmen Erlöse von 300 bis 350 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die im Nebenwerteindex SDax Chart zeigen geführte Balda-Aktie Chart zeigen legte heute Morgen knapp zehn Prozent zu.

Den Mikroprozessor für das neue Handy wird laut einem Sprecher von Apple Deutschland der US-Chipkonzern Intel liefern.

Der Computer-Konzern Apple hatte gestern sein neues multifunktionales Handy iPhone vorgestellt. Nutzer sollen damit nicht nur telefonieren, sondern auch Daten verarbeiten, fotografieren und Musik abspielen können. In Deutschland kommt das Gerät voraussichtlich im vierten Quartal auf den Markt.

wal/reuters

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