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12.12.2009
 

Gesundheitsstudie

Fluglärm verursacht Infarkte und Schlaganfälle

Lufthansa-Maschine im Anflug auf Berlin-Tegel: Lärm nervt - und macht richtig krankZur Großansicht
DDP

Lufthansa-Maschine im Anflug auf Berlin-Tegel: Lärm nervt - und macht richtig krank

Wer in der Nähe eines Flughafens wohnt, lebt mit deutlich größerem Risiko, einen Schlaganfall oder Infarktrisiko zu erleiden. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes, die dem SPIEGEL vorliegt. Lärmschutz hilft nur bedingt.

Hamburg - Fluglärm nervt - und er macht auch richtig krank. Eine großangelegte Studie des Bremer Mediziners und Epidemiologen Eberhard Greiser, die dem SPIEGEL vorliegt, belegt einen starken Anstieg von gefährlichen Herz- Kreislaufkrankheiten und Schlaganfällen bei Flughafen-Anwohnern. Für die im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellte Studie wurden Krankenkassendaten von mehr als einer Million gesetzlich Versicherten aus der Umgebung des Flughafens Köln/Bonn ausgewertet.

Danach haben zum Beispiel über 40-jährige Frauen, die tagsüber einer Fluglärmbelastung von 60 Dezibel und mehr ausgesetzt werden, ein fast doppelt so hohes Risiko, wegen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung in einer Klinik behandelt werden zu müssen, als Frauen aus Wohngebieten ohne Fluglärm. Bei Männern dieser Altersklasse steigt das Erkrankungsrisiko um 69 Prozent. Bei Frauen wurden zudem höhere Risiken für Brustkrebs und Leukämie in Fluglärmgebieten festgestellt.

60 Dezibel sind dabei noch nicht einmal besonders laut, lebhafte Gespräche in einer Kneipe kommen auf einen ähnlichen Schallpegel. Ein Presslufthammer liegt mit 120 Dezibel knapp unterhalb der Schmerzgrenze, bei einem startenden Düsenjet - 130 Dezibel - hält sich jeder die Ohren zu. Aber um langfristig gesundheitliche Schäden zu verursachen, genügt offenbar bereits ein niedrigeres Lärmniveau, wenn es dauerhaft stresst.

Die in der Studie gewonnenen Daten erlauben auch Voraussagen über erwartbare Krankheitsfälle an anderen Flughäfen. Etwa zehn Jahre nach dem Ausbau von Berlin-Schönefeld zum Großflughafen müssen sich nach Greisers Berechnungen die umliegenden Krankenhäuser beispielsweise auf fast 5000 zusätzliche Patienten mit Herz-Kreislauf-Krankheiten einstellen, darunter etwa 1350 Männer und Frauen mit einem Schlaganfall. Durch umfangreichen Lärmschutz lasse sich die Zahl der Schlaganfall-Patienten auf etwa 950 verringern.

oka

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Gute Idee! Ich werde es mit der Hypnose mal bei den Flugzeugen probieren, die bei Ostwind über unser Haus den Frankfurter Flughafen ansteuern. Hoffentlich fallen die dann nicht runter. Es geht mir nur um den Lärm, den die [...] mehr...

13.01.2010 von viktorian: Krankheiten bewältigen durch Hypnose

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07.01.2010 von Galaxia:

Lärm macht krank wenn sie ihm dauerhaft ausgesetzt sind. Es kann auch sein daß sie sich da hineinsteigern und ebenfalls wiegeschildert "leiden" aufrgund von einem Wochenende wo sie rythmischen Bass wahrnehmen. [...] mehr...

07.01.2010 von matthiasfe: Alle sind Betroffene

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