Weiterer Rückschlag für Pfizer: Die Analyse unabhängiger Gutachter habe gezeigt, dass der Wirkstoff Figitumumab des US-Pharmakonzerns in Kombination mit zwei weiteren Wirkstoffen Paclitaxel und Carboplatin die Überlebenschancen von Lungenkrebs-Patienten nicht erhöhe. Das teilte der Pharmakonzern mit. Figitumumab wurde in einer Phase-III-Studie zur Chemotherapie von Lungenkrebs-Patienten getestet.
Bereits im September wurden keine neuen Patienten mehr zu der laufenden Studie angenommen. Der Grund: Durch die Chemotherapie waren bei einigen Patienten schwere Nebenwirkungen aufgetreten, die zum Tod geführt hatten.
Ganz aufgeben will Pfizer das Medikament aber trotzdem nicht. Der Konzern wolle die Studienergebnisse nutzen, um neue Versuche aufzusetzen. Zudem laufen andere Studien weiter, in denen Figitumumab mit anderen Mitteln zur Behandlung von Lungenkrebs kombiniert wird. Auch der Einsatz bei anderen Karzinomen wie Prostata- und Brustkrebs wird derzeit getestet. Bei Figitumumab handelt es sich um einen sogenannten monoklonalen Antikörper. Dieser soll helfen, das Tumorwachstum zu begrenzen.
cib/dpa
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