Die "hervorragenden inhaltlichen Leistungen des Instituts" sollten nicht mit Diskussionen um ordnungsgemäße Verwaltungsabläufe belastet werden, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Durch seine kritischen Untersuchungen zu Kosten und Nutzen von Medikamenten ist der Wissenschaftler der Pharmabranche ein Dorn im Auge.
Gegen den Professor waren neben sachlichen Einwänden auch Vorwürfe persönlicher Verfehlungen angeführt worden. Laut einem Gutachten soll Sawicki Reisekosten zu üppig abgerechnet und zu teure Dienstwagen angeschafft haben. Sawicki bestreitet dies: "Das ist alles konstruiert, und nichts davon ist wahr", sagte er am Mittwochabend in einem ARD-Interview. "Ich denke, dass man einen Vorwand sucht, um eine Änderung der Institutsleitung zu bewirken."
Die Opposition warf dem FDP-geführten Bundesgesundheitsministerium, für das Staatssekretär Stefan Kapferer im Vorstand sitzt, Klientelpolitik vor. Gesundheitsminister Philipp Rösler und die FDP hatten schon vor der Bundestagswahl keinen Hehl aus ihrer kritischen Haltung zu Sawicki gemacht.
lub/Reuters/AFP
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Hi, Ich verfolge das Thema schon eine längere Zeit. Da die Pharmaindustrie schon seit längeren auf allen Ebenen qualifizierte Kritik zum Verstummen bringt, habe ich nichts anderse erwartet - ist leider traurig. Mich depremiert [...] mehr...
Hey! Diese Thematik interessiert euch wohl alle nicht! So wenig Forumsbeiträge! Dabei dürft ihr das teuer SELBER bezahlen! Und dann z.B. auf Banken schimpfen, statt auf Pharma, Apotheker und Ärzte (die üblichen sonstigen [...] mehr...
Bereits im Vorfeld haben sich führende Gesundheitspolitiker der Union und der FDP für eine Neuausrichtung des IQWIG ausgesprochen. Traurig ist nur, dass der Leiter des Instituts, Prof. Sawicki, als ein Verfechter der Evidence [...] mehr...
Das sind doch vorgeschobene Gründe für eine Entlassung. Erst mit der Besetzung des Amtes mit einem ebenso pharmakritischen Nachfolger wie Sawicki es war, wird diese Erklärung glaubwürdiger werden. Bis dahin sind erhebliche [...] mehr...
Da hat der Brief von so vielen Proffessoren auch nicht geholfen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=4471#more-4471 Offener Brief an Gesundheitsminister Rösler Quelle: Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / [...] mehr...
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