Davos - "Wir müssen dies zum Jahrzehnt der Impfstoffe machen", sagte Bill Gates am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Der Microsoft-Gründer will gemeinsam mit seiner Frau über seine Stiftung zehn Milliarden US-Dollar für Impfstoffe spenden. Mehr Impfen könne etwa acht Millionen Kinder bis zum Jahr 2020 retten, fügte Gates hinzu.
Malaria ist eine Geißel der Menschheit: Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass im Jahr 2008 243 Millionen Menschen von der Tropenkrankheit betroffen waren.
Hauptziele von Bill und Melinda Gates ist die Ausweitung von Routineimpfungen wie Masern, Diphtherie, Keuchhusten und Kinderlähmung. 80 Prozent aller Kinder weltweit werden gegen diese Krankheiten geimpft, Gates will mit der Spende eine Erhöhung auf 90 Prozent erreichen. Allerdings reichten dafür die zehn Milliarden US-Dollar nicht aus. Gates rief Regierungen und Konzerne auf, mehr zu unternehmen.
Malaria ist eine Geißel der Menschheit: Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass im Jahr 2008 243 Millionen Menschen von der Tropenkrankheit betroffen waren.
Schon jetzt fließt ein großer Teil der Gelder der Bill & Melinda-Gates-Stiftung in den Impfstoff-Bereich. Die nun angekündigte Erhöhung auf zehn Milliarden US-Dollar bedeutet eine Verdoppelung, wie die "New York Times" berichtet. "Für die Stiftung haben Impfstoffe Priorität", sagte Melinda Gates. "Wir haben mit eigenen Augen die unglaubliche Auswirkung auf das Leben von Kindern gesehen."
Andere Projekte der Stiftung - unter anderem Unterstützung von verbessertem Saatgut, kleinen Unternehmen, Schulen und Bibliotheken, sollen mit gleicher finanzieller Ausstattung weiterlaufen. Um die Erhöhung zu finanzieren werde Warren Buffett seine jährliche Spende an die Stiftung erhöhen.
Zudem unterstützt die Stiftung die Entwicklung des Malaria-Impfstoffs RTS.S, der sich derzeit noch in der klinischen Erprobung befindet. Bill Gates hofft, dass er möglicherweise schon im Jahr 2014 zum Einsatz kommen könnte. Der Microsoft-Gründer unterstützt auch die Herstellung des Anti-Malaria-Mittels Artemisinin in gentechnisch veränderten Mikroben.
lub/AFP
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Vielleicht sollten sie aber auch jene Familien in den Entwicklungsländern berücksichtigen, die selbst der Meinung sind, genug Kinder zu haben, doch aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit an Mitteln zur Geburtenkontrolle nur die [...] mehr...
denn sonst mit seinen abgezockten Milliarden anstellen? Auf diese Weise versucht er sich als Gutmensch zurecht zu rücken. Ein cleverer Geschäftsmann kann sich nur durch die Hintertüren läutern, auch wenn ihm nicht alle [...] mehr...
Gut so. mehr...
<sarkasmus> das nenn ich mal weitsicht: den armen der welt auch noch das letzte stück freude im leben zu verbieten - nachkommen zu haben. </sarkasmus> .... wer bitte hat das recht darüber zu entscheiden wer [...] mehr...
besser wäre es, er würde das Geld zur Geburtenkontrolle in den Entwicklungsländern einsetzen; das wäre eine wirklich gute Tat, nämlich eine von Weitsicht getragene. mehr...
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