Von Cinthia Briseño
Hamburg - Wochenlang hat der Darmkeim Ehec in Deutschland für Schlagzeilen gesorgt und vielen Menschen Kummer und Sorgen bereitet. Jetzt, da die Zahl der Neuerkrankungen deutlich zurückgeht, hat sich die Aufregung um die Seuche etwas gelegt. Die meisten Menschen essen wieder Gurken, Tomaten und Salat - nur an Sprossen will sich die Mehrheit noch nicht so recht ranwagen, schließlich warnen Experten weiterhin davor.
Trotzdem gibt es immer wieder Meldungen, die aufhorchen lassen - und die das Land spalten: In jenen Teil der Bevölkerung, der des Ehec-Alarmismus müde ist und davon nichts mehr hören will - und in jenen Teil, der sich weiter um seine Gesundheit sorgt. Einer der Gründe: Am vergangenen Wochenende war der für den Ausbruch der Seuche verantwortliche Ehec-Keim Husec 41 (Subtyp 0104:H4) in einem Bach bei Frankfurt entdeckt worden. Rasch vermuteten die Behörden, eine in der Nähe gelegene Kläranlage könne schuld sein.
Auch in diesen Tagen gibt es immer wieder neue Ehec-Nachrichten:
Die Lage ist unübersichtlich: Wieso taucht der gefährliche Darmkeim plötzlich Hunderte Kilometer vom Seuchen-Ursprungsort entfernt in einem Gewässer auf? Welche Folgen könnte das haben? Wie gefährlich ist der Umgang mit Ehec-Infizierten und welche Gefahr geht von dem Erreger überhaupt noch aus? SPIEGEL ONLINE gibt einen Überblick:
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