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Langzeitstudie: Feinstaubbelastung steigert Gesundheitsrisiken

Ein Wohnort in der Nähe einer stark befahrenen Straße steigert das Risiko, an Herz- und Lungenerkrankungen zu sterben. Zu diesem Ergebnis kommt nach SPIEGEL-Informationen eine Langzeitstudie des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums zum Thema Feinstaub.

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dapd

Autoabgase: Feinstaub steigert Gesundheitsrisiken

Düsseldorf - Die Studie, deren Ergebnisse dem SPIEGEL vorliegen, untersuchte die gesundheitlichen Auswirkungen von Feinstaub. Das Fazit: Wer an verkehrsreichen Straßen wohnt, geht ein deutlich höheres Risiko ein, an Herz- und Lungenerkrankungen zu sterben.

Laut der Langzeituntersuchung im Auftrag des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums gehen Testpersonen, die näher als 50 Meter an einer Hauptverkehrsstraße wohnten, ein um fast 80 Prozent höheres Risiko ein, einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erliegen. Die allgemeine Sterblichkeit nahm um mehr als 40 Prozent zu.

Für den Abschlussbericht des vierten Teils der Untersuchung hatten die Forscher Gesundheitszustand und Todesursachen von rund 4750 älteren Frauen aus nordrhein-westfälischen Großstädten und einer ländlicheren Vergleichsgruppe ausgewertet. Sie wurden seit 18 Jahren wissenschaftlich beobachtet.

Die Forscher räumen ein, dass für die Unterschiede möglicherweise auch "Lebensstilfaktoren" wie Ernährung mitverantwortlich sein könnten. Andere Einflüsse wie Bildungsgrad und Zigarettenkonsum

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