Vogelgrippe US-Forscher entdecken Vogelgrippe-Virus in Wildente

Zum ersten Mal seit der verheerenden Epidemie in den USA im Jahr 2015 haben Forscher in Nordamerika wieder einen Vogelgrippe-Erreger vom Typ H5N2 entdeckt. Das Infektionsrisiko für die Bevölkerung soll jedoch gering sein.

Käfighühner auf einem Wochenmarkt
DPA

Käfighühner auf einem Wochenmarkt


Amerikanische Forscher haben bei einer Wildente erneut das Vogelgrippe-Virus entdeckt, das im vergangenen Jahr für den Tod von Millionen Vögeln in den Vereinigten Staaten verantwortlich war. Zum ersten Mal seit 14 Monaten habe man den Grippe-Typ H5N2 wieder bei einem Tier festgestellt,teilte das US-Landwirtschaftsministerium am Freitag mit.

Zuletzt sei dieser Virustyp bei Stichproben im Juni 2015 aufgetaucht. Bei der Epidemie im vergangenen Jahr in den USA starben rund 50 Millionen Hühner und Truthähne, betroffene Geflügelexporteure machten Verluste in Millionenhöhe. China etwa hatte sämtliche Importe aus den USA gestoppt.

Nach dem erneuten Fund hat das Landwirtschaftsministerium nun die Farmer und Geflügelproduzenten aufgefordert, ihre Protokolle zu Sicherheit und Hygiene in den Ställen zu überprüfen. Laut den US-Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention ist die Ansteckungsgefahr für die Bevölkerung aber gering.

mja/Reuters



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