Wie die "New York Times" berichtet, ist die neue Technologie an einen leistungsstarken Computer angeschlossen sowie an eine Ansammlung von magnetischen Linsen, die die Verzerrung minimieren sollen, die bei der Abbildung der aktuell gängigen Elektronenmikroskope noch vorhanden ist. Diese neue Eigenschaft wird es Forschern ermöglichen, noch tieferen Einblick in Materialien zu erlangen und dreidimensionale Bilder zu erstellen. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Nature" berichten Sprecher von IBM über den wissenschaftlichen Fortschritt der Entdeckung, aus der eine neue Generation von Mikroskopen entstehen soll, die in der Lage sind, subatomische Bilder mit einem verschwindend schmalen Elektronenstrahl aufzulösen.
Elektronenmikroskope projizieren einen feinen Elektronenstrahl auf ein Objekt und stellen ein Bild aus den Reflektionen her. Die neue Technologie macht es möglich, dreidimensionale Bilder mit bis zu zehn Nanometer Tiefe abzulichten.
"Dies stellt einen Paradigmenwechsel in der Mikroskopie dar", sagte Philip Batson, leitender Forscher für das Projekt bei IBM, gegenüber "Nature". Das Gerät soll unter anderem Verwendung in der Molekularbiologie finden, wobei es möglich sein wird, Bilder von biologischen Prozessen innerhalb von Zellen abzubilden. Im Bereich der Elektronenmikroskopie schreitet der Fortschritt derzeit schnell voran. Erst im April hatten Forscher der Lucent-Technologies-Labore die Möglichkeit der Fokussierung auf ein einzelnes Atom vorgestellt.
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